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28.03.2013 - 

Anzahl der Fachhandelspartner rückläufig

Synaxon-Umsätze wachsen dank Online-Geschäft

Eine Umsatzsteigerung um 31,5 Prozent auf 41,5 Millionen Euro verzeichnete im vergangenen Jahr die Synaxon AG, Muttergesellschaft des Franchisesystems PC-Spezialist sowie der Kooperationen Microtrend, iTeam und Akcent. Angetrieben wurde die Entwicklung durch das starke Wachstum der größtenteils im PC-Spezialist Onlineshop erzielten zentralen Warenumsätze. Diese stiegen im vergangenen Jahr um 60,5 Prozent auf 27,3 Millionen Euro.
Die Umsätze stimmen, jetzt muss Synaxon-Vorstandschef Frank Roebers noch die Profitabilität ins Visier nehmen
Die Umsätze stimmen, jetzt muss Synaxon-Vorstandschef Frank Roebers noch die Profitabilität ins Visier nehmen

Eine Umsatzsteigerung um 31,5 Prozent auf 41,5 Millionen Euro verzeichnete im vergangenen Jahr die Synaxon AG, Muttergesellschaft des Franchisesystems PC-Spezialist sowie der Kooperationen Microtrend, iTeam und Akcent. Angetrieben wurde die Entwicklung durch das starke Wachstum der größtenteils im PC-Spezialist Onlineshop erzielten zentralen Warenumsätze. Diese stiegen im vergangenen Jahr um 60,5 Prozent auf 27,3 Millionen Euro. Dafür, dass die Synaxon dennoch ihre Umsatzerwartung von 45,0 Millionen Euro verfehlte, sind Einbußen im stationären Geschäft verantwortlich: So ging der Beitrag von PC-Spezialist zu den Konzernumsätzen um neun Prozent auf 2,3 Millionen zurück, während die Umsätze der Synaxon-Kooperationen um rund ein Prozent auf knapp 12 Millionen Euro sanken.

Betrachtet man die Partnerentwicklung bei den einzelnen Vertriebslinien zeichnet sich vor allem eine Schwäche des Fachhandelssegments ab. Die Zahl der PC-Spezialist Franchisenehmer ging 2012 im Saldo von 95 auf 90 zurück, während die Anzahl der Microtrend-Partner von 1.355 auf 1.299 sank. Der Synaxon-Geschäftsbericht spricht in diesem Zusammenhang von einer „Marktschwäche im B2C-Umfeld“. Immerhin verbirgt sich hinter den absoluten Partnerzahlen in beiden Fällen auch eine beträchtliche Zahl an Neuzugängen. Eine insgesamt erfreulichere Partnerentwicklung konnten die Systemhaus-Kooperationen unter dem Dach der Synaxon verzeichnen. So stieg die Zahl der Akcent-Partner von 871 auf 881 und konnte sich iTeam sogar von 258 auf 286 Partner verbessern.

Insgesamt blickt die Synaxon-Geschäftsführung in dem Jahresbericht positiv in die Zukunft. Mit dem Ausbau des (Online-)Warengeschäfts, dem Start des Auftragsvermittlungs-Portals meine-IT.de sowie dem „Geschäftsmodell-Labor“ einsnulleins habe man eine gute Ausgangsposition für ein profitables Wachstum im laufenden Jahr geschaffen. Die Synaxon-Führung geht daher für 2013 von einem Konzernumsatz von mindestens 58,0 Millionen Euro aus, was einer Steigerung von 40 Prozent und mehr entsprechend würde. Nachdem die Partnerzahlen in den letzten beiden Jahren rückläufig waren, erwartet das Unternehmen für 2013 zudem wieder ein Wachstum: Von derzeit 2.556 soll die Zahl der Partner in Deutschland auf über 2.600 ansteigen.

Neue Dienstleistungsangebote sollen Profitabilität erhöhen

Aktuell schlägt der eingeschlagene Wachstumskurs aber noch auf der Kostenseite zu Buche. So ging der Vorsteuergewinn der Synaxon nach 1,1 Millionen Euro 2011 im vergangenen Jahr auf 275.000 Euro zurück. Der Beitrag der Kooperationen zum Konzern-EBIT ging zwar um 24 Prozent zurück, lag mit 1,7 Millionen Euro aber immerhin deutlich im positiven Bereich. Negativ war dagegen der Ergebnisbeitrag von PC-Spezialist (-327.000 Euro; Vorjahr: 157.000 Euro) und des zentralen Waren-/Onlinegeschäfts (-1,1 Millionen Euro; Vorjahr: -1,3 Millionen Euro). Insgesamt lag das Vorsteuerergebnis der Synaxon damit unter dem ursprünglich geplanten Wert von 0,5 Millionen Euro. Das Unternehmen macht dafür Investitionen in neue Geschäftsfelder, Anlaufkosten für zusätzlich benötigtes Personal sowie strukturelle Verschiebungen im Bereich der Herstellergelder verantwortlich. Für das laufende Jahr hat es sich die Synaxon-Geschäftsführung zum Ziel gesetzt, ergebnisseitig in einem Korridor zwischen 1,1 und 1,4 Millionen Euro zu landen.

Neben vielen Zahlen vermittelt der Synaxon-Jahresbericht auch eine Vorstellung davon, wo es für das zukunftsgerichtete IT-Unternehmen als nächstes hingeht. So heißt es in einer Absichtserklärung: „Wir wollen in zehn Jahren zusammen mit unseren Partnern der führende Dienstleistungsanbieter sowohl bei Privat- als auch bei kleinen und mittelständischen Firmenkunden werden.“ Mittel der Wahl sei dabei einmal mehr der Aufbau einer Plattform, die sich zum einen auf das Angebot spezialisierter Dienstleistungen und zum anderen auf das Angebot von Dienstleistungspauschalen auch für Unternehmenskunden spezialisiere. Es ist also davon auszugehen, dass die Synaxon den mit meine-IT eingeschlagenen Weg der Online-Auftragsvermittlung weiter fortführt und zugleich das bei PC-Spezialist erprobte Mittel der standardisierten Dienstleistungen auch auf den Systemhaus-Bereich ausweitet. (mh)

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