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28.11.1986 - 

TI stellte auf der Comdex sechs neue Modelle vor, darunter:

System 1100 unter DOS oder Xenix

AUSTIN/FREISING (CW) - Weitere Mehrplatzrechner der Serie 1000 und eine "intelligente Workstation" hat Texas Instruments Inc. (TI) auf der Comdex vorgestellt. Im einzelnen handelt es sich um das System 1100 und eine Ergänzung zur 1500-Linie sowie um den Arbeitsplatzrechner 945.

Mit Hilfe von zwei 8-Kanal-Multiplexern besteht, so der Freisinger Verkaufsleiter Rainer Ferstl, "die physikalische Möglichkeit", bis zu 16 Bildschirme simultan mit den 1100-Maschinen zu betreiben. Die Rechner basieren auf einem mit 12 Megahertz getakteten 80286. Der Hauptspeicher verfügt über 16 MB und ein Cache-memory von 32 KB; die 1-MB-Standardversion des Arbeitsspeichers kann durch schrittweisen Ausbau um jeweils 512 KB bis auf ebenfalls 16 MB erweitert werden. Lauffähig sind die 1100er sowohl unter DOS ab 3.0 als auch unter Xenix V.

Sie werden serienmäßig mit Monitor, acht Terminalschnittstellen und einem 60-MB-Cartridge ausgeliefert - etwa ab Februar nächsten Jahres auch in der Bundesrepublik. Da kleinste der vier Modelle wird voraussichtlich 20 000 Mark kosten. Die Versionen unterscheiden sich in bezug auf ihre Massenspeicher-Möglichkeiten; sie werden mit 20-, 40-,70- und 120-MB-Winchester erhältlich sein.

Mit Migrationshilfen aus eigene Entwicklung ist nach Herstellerangaben der Übergang auf das System 1500 möglich, das bis auf 15 CPU ausgebaut werden kann und maximal 128 Terminalanschlüsse erlaubt. Das Modell 1515-1 ist die Ein-Prozessor-Version - dieser Unix-V-Maschinen; Gehäuse, Peripherie und Erweiterungsmöglichkeiten sind identisch mit den Mehr-Prozessor-Versionen.

Anfang nächsten Jahres soll die Single-Version in der Bundesrepublik erhältlich sein; 136 000 Mark werden dafür auf den Tisch gelegt werden müssen - 60 000 weniger als für die Zwei-Prozessor-Ausführung. Im Standard-Lieferumfang sind ein Monitor, 2 MB RAM, eine 14 MB-Winchester, eine Plattenkontrolleinheit für maximal sieben Disks, ein Communication-Carrier-Board zum Anschluß von bis zu acht Bildschirmen sowie ein 60-MB-Magnetbandstreamer enthalten. Der Rechner wird in Amerika bereits vertrieben und kostet 40 000 Dollar.

Der 945 kann, so die Texaner, an jedes TI-Mehrplatzsystem als intelligentes Terminal angeschlossen werden - und zwar mit Hilfe der TI-931-Emulation. Anpassungen für IBM 3270, Honeywells 7700 und DEC VT-200 sind laut TI Deutschland geplant. Offline fungiere er als IBM-kompatibler PC, auf dem der größte Teil der DOS-Software gefahren werden könne. In den USA sei er ab Januar zum Preis von 1500 Dollar erhältlich. Die Emulation schlägt mit 100 Dollar zu Buche. Zirka drei Monate später soll er, nach Unternehmensangaben auch auf dem einheimischen Markt zur Verfügung stehen.