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30.08.2007

System-Management für Ubuntu

Administratoren können Linux-Desktops und -Server Web-basierend steuern.

Das südafrikanische Unternehmen Ubuntu, gegründet von Mark Shuttleworth, steigt in das Linux-Trendthema IT-Management ein. Aber es verwendet kein Produkt wie Novell mit "Zenworks", sondern einen Internet-basierenden Service namens "Landscape". Um mit ihm Ubuntu-Server- und -PCs administrieren zu können, müssen für diese Computer Support-verträge mit Canonical abgeschlossen sein.

Online-Service

Die Systeme brauchen keine permanente Internet-Verbindung; der Service holt sich die notwendigen Informationen, sobald sie online gehen. Landscape umfasst grundlegende Tools für eine einfachere Verwaltung von Servern, Desktops und mobilen PCs. Ubuntu-typisch ist der Service darauf getrimmt, dass er sich sehr einfach nutzen lässt.

Zu den Fähigkeiten von Landscape zählt das Paket-Management, das Basisinformationen über die installierte Software liefert und ein Rollout von Systemen erleichtert. Dies bezieht sich auch auf Sicherheits-Updates, Patches und die Möglichkeit, Programmerweiterungen zu verbreiten. Auch das klassische Management von Usern läuft über den Service. Beliebig viele Systeme lassen sich zu Gruppen zusammenfassen. Sie können einzeln oder in Gruppen "Tags" erhalten, beispielsweise funktionale Kurzbeschreibungen, um einen besseren Überblick zu behalten. Ob nun einzeln oder in Gruppen: Administratoren können anhand von Log-Protokollen Performance-Daten wie System- oder Festplattenauslastung überprüfen und so sicherheitsrelevante Informationen über das Verhalten von Systemen bekommen. Dies ermöglicht auch die Planung von zukünftigen Tasks.

Zwei Support-Levels

Den Landscape-Service gibt es in unterschiedlichen Varianten für drei Maschinengruppen: Server, Desktops und Cluster/Thin Clients. Dabei gibt es jeweils zwei Support-Levels, nämlich neunstündig an fünf Werktagen oder rund um die Uhr. (ls)