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13.02.2006

System-Management mit Open Source

Das Unternehmen Qlusters gibt Sourcecode für "OpenQRM" frei.

OpenQRM ist ein Werkzeug für das Monitoring, die Provisionierung und das Ressourcen-Management von x86-basierenden Linux-Servern. Seit vier Jahren gibt es die Lösung als kommerzielles Produkt mit Plug-ins etwa für Nagios, Xen und VMware ESX. Auch das Open-Source-Werkzeug arbeitet mit solchen Schnittstellen, über die sich andere Administrations-Tools, selbst geschriebene oder quelloffene Steuerungskomponenten "anflanschen" lassen. So kann ein spezifischen Anforderungen entsprechendes Management-Tool entstehen.

Die elementaren Grundfunktionen bringt OpenQRM mit: Per Maus werden Applikationen den Servern zugeordnet und die Systeme entsprechend gestartet. Solche Setups lassen sich anhand von vordefinierten Policies automatisieren, um beispielsweise einzelne Anwendungen zu bestimmten Zeiten zu starten oder ihnen mehr Rechenpower zuzuordnen. In ähnlicher Weise werden User, Gruppen und Applikationen nach Policies bestimmten Servern zugeordnet. Das Steuerungssystem reagiert auf Fehler automatisch mit Routinen wie der Verlagerung der Applikation oder einer Umleitung von Prozessen. Das Image-Management erfolgt zentral. Ein Systemadministrator kann nach Angaben von Qlusters mehr als 100 x86-Server verwalten, was die Management-Kosten um mindestens 30 Prozent reduzieren soll.

OpenQRM steht auf www.open QRM.org und Sourceforge.net zum Download bereit, die Software wird unter einer modifizierten Mozilla Public License vertrieben. Damit soll die Open-Source-Gemeinde ermuntert werden, weitere Plug-ins und Varianten für andere Betriebssysteme zu entwickeln, gedacht ist vor allem an FreeBSD und Apples OS X. Zudem hoffen die Initiatoren, die Software als De-facto-Standard bei der Verwaltung von Linux-Datenzentren etablieren zu können. Einnahmen verspricht sich Qlusters von Supportpaketen, die in den USA ab 750 Dollar pro Server angeboten werden. (jha/ls)