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05.03.1999 - 

Systeme und Server nicht mehr getrennt

Systeme und Server nicht mehr getrennt IBM ordnet das Angebot seiner AS/400-Rechner neu

MÜNCHEN (CW) - Mit der Vorstellung neuer AS/400-Modelle der "700er Serie" und dem Einstiegsmodell "170" ordnet IBM das Angebot seiner AS/400-Linie neu. Gleichzeitig schafft der Anbieter die lange praktizierte künstliche Unterscheidung zwischen Systemen und Servern ab. Der Knackpunkt für Kunden: Die hohen Preisdifferenzen bleiben erhalten.

Neben dem Einstiegsrechner AS/400e-"Serie 170" (siehe CW 7/99, Seite 36) bringt IBM drei neue Server, die unter der Bezeichnung Serie 700 zusammengefaßt sind. Die Rechner lassen sich mit bis zu zwölf Prozessoren ausrüsten und unterstützen maximal 40 GB Arbeitsspeicher.

Mit der Verfügbarkeit des OS/400-Release V4R4 (21. Mai) erhalten die Server unter anderem einen überarbeiteten IP-Stack, der die Netzkommunikation beschleunigen soll. Daneben sind Funktionen zur physikalischen Partitionierung integriert. Nach der Lesart IBMs sind damit die Voraussetzungen geschaffen, um mehrere kleinere Midrange-Server zu einem großen System zu konsolidieren.

Mit der jüngsten Ankündigung gibt der Hersteller die bislang praktizierte Aufteilung der AS/400-Rechner in "Systeme" (für den Betrieb mit interaktiven, "dummen" Terminals ausgelegt) und "Server" (für Client-Server-Installationen) auf. Statt dessen erhielten Kunden ab sofort eine Basiskonfiguration für nicht interaktive Anwendungen, die sich über eine Steckkarte wahlweise zu einem interaktiven System aufrüsten lasse.

Analysten der Meta Group weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, daß IBM zwar nun die "künstliche Unterscheidung zwischen Systemen und Server" aufhebe, gleichwohl die "absurde" Preisdifferenz um das Drei- bis Vierfache für die Systeme aufrechterhalte. Der Unterschied zwischen diesen Modellen liegt - wie der Hersteller einräumt- nur im Mikrocode. Die Meta Group empfiehlt AS/400- Anwendern deshalb, die Preise für interaktive Systeme herunterzuhandeln.