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29.05.1981 - 

35 Online-Programme mit 450 Menü-Funktionen in 4,5 Mannmonaten umgestellt:

Systementwicklungshilfe für alle Branchen

GUMMERSBACH (pi) - Der Trend, die Dialogfähigkeit der DV-Systeme noch stärker zu nutzen, hält unverändert an, und es gibt in den 80er Jahren eine ständig wachsende Zahl von kompletten Online-Anwendungen zu realisieren, meint die Gummersbacher Unternehmensberatung Böhm & Salaske (B+S) GmbH. Diesem Bedarf wollen die Gummersbacher mit dem Online-Anwendungssystem "Beat" beikommen.

Beat- so B+S - ist ein computergestütztes Werkzeug für die Entwicklung von Online-Anwendungen und ermöglicht sofortige Produktivitätsverbesserungen in den Phasen System-Design, -Realisierung, -Einführung und -Wartung. Mit Beat, heißt es, steht der Datenverarbeitung eine Systementwicklungshilfe zur Realisierung von kompletten Online-Anwendungen (Datei, DB/DC) zur Verfügung. Weitere Vorteile, zahlt B+S auf, liegen in der Einheitlichkeit des Masken-Designs (es gibt aber auch Möglichkeiten für Individualisten), der besseren Nutzung der Programmierkapazität (mit Beat können auch Programmierer ohne TP-Erfahrung sofort Online-Programme erstellen; man braucht keine weitere Parametersprache zu lernen), einer sicheren Termin- und Kostenplanung und in einer schnellen und wirtschaftlichen Einführung neuer Anwendungen.

Beat-geführter Bediener

Die Gummersbacher bezeichnen Beat als ein Tool aus dem integrierten B+S-Werkzeug-System für die ganzheitliche Systementwicklung. Der Anwender könne ohne spezifische DC-Kenntnisse Bildschirmformate, Funktionen, Verarbeitungsarten, Zugriffsberechtigung (bis auf Datenfeldebene) etc. in einem bedienergeführten Dialog am Bildschirm definieren; und Programmänderungen ließen sich einfach und abgesichert durchführen. Beat - so B+S - ist selbstlernend und selbstdokumentierend. Die Bedienerführung und -dokumentation liege voll in Beat, und der Anwender werde am Bildschirm über Menü nach spezifischen Benutzeranforderungen geführt.

Im einzelnen umfaßt Beat folgende Haupt-Funktionen:

þGrundfunktionen auf Satz/Segment-Ebene, nämlich Neuzugang, Änderung (feldweise), Löschung (logisch), Abfrage, Suchen;

þDC-Steuerung mit Menüauswahl, Maskenzuordnung und Zugriffsüberwachung (Password) für jeden Benutzer individuell bis auf Feldebene;

þAbfragehilfen auf spezifische Datensätze und Datenfelder (Auskunftssystem);

þnormierte Kontrollen und Prüfungen;

þUser-Exit für anwenderspezifische Moduln;

þBedienerführung per Anwender-Dokumentation über Bildschirm;

þAufruf von Schlüsseltabellen mit Volltextauflösung bei Abfrage;

þDB-Zugriffe über zentrale E/A-Moduln;

þTransaktionsoptimierung.

Aufgrund dieser Komponenten, behauptet Böhm & Salaske, können mit einem Minimum an Zeit und Kosten Online-Programme für jede beliebige Anwendung (Vertrieb, Personal, Material, Fertigung etc.) und Branche erstellt werden. Beat eigne sich auch als

Abfrage- oder Auskunftssystem für Benutzerwünsche, Umstellungen von Batch auf Online und für die Erstellung von Testdaten und Testauswertungen. Beat ist nach B+S-Darstellung flexibel, da über Katalog und Struktur die einzelnen Bildschirmmasken, Berechtigungen, Verarbeitungsfunktionen, -Abfragezuweisungen etc. gesteuert werden. Bei Änderungen der Datenfelddefinitionen passe sich Beat den neuen Strukturen an, sei besonders geeignet für Online-Programme, die sich häufig ändern und schaffe somit größere Sicherheit und Maintenance-Reduzierung.

Beat, unterstreicht B+S, hat sich bereits in vielen komplexen Anwendungen und Systemumstellungen bewährt und ist derzeit verfügbar für

þIBM /370 OS/VS (IMS DB/DC)

þHoneywell Bull 62, 64 GCOS TDS TPS/IPS,

þSiemens 7.5XX, 7.7XX BS2000, UTM,

þPhilips 45XX

Anpassungen an andere System sind angeblich möglich.

Bei einer Systemumstellung nach Siemens 7.5XX mit BS2000 UTM wurden beispielsweise 35 Online-Programme mit rund 450 Menü-Funktionen in 4,5 Mannmonaten umgestellt, und das Antwortzeitverhalten und die Bedienungsfreundlichkeit wurden vom Anwender als sehr positiv beurteilt, äußern sich die Gummersbacher.

Informationen: Böhm & Salaske Unternehmensberatung GmbH, Moltkestraße 15, 5270 Gummersbach 1, Telefon: o 22 61/2 49 89.