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05.01.2001 - 

Paketlösung für Enterprise Application Integration

Systemfabrik integriert Daten zu einem zentralen Informationsleitstand

MÜNCHEN (CW) - Die Hamburger Systemfabrik GmbH bündelt die Produkte "Global Object Store 1.0" (GOS) und "Project Manager 1.0" zu einem Paket für die zentralisierte unternehmensweite Steuerung von Informationsflüssen. Dabei können sowohl Teilprozesse als auch komplette Architekturbausteine wie etwa Schnittstellen im GOS gespeichert und wiederverwendet werden.

Mit der Produktkombination baut der EAI-Anbieter seine Komponentenarchitektur "Information-Integration" zu einem zentralen Informationsleitstand aus. Der Einsatz von GOS und dem dazugehörigen Project Manager soll den Aufwand für Dokumentation und Koordination in komplexen IT-Architekturen drastisch senken. Laut Meta Group verschlingt die Integration von Daten etwa 35 Prozent der gesamten IT-Aufwendungen. Prozessdokumentation und -koordination machen einen beträchtlichen Teil dieser Kosten aus. Mit Metadatenverwaltung, übergreifendem Schnittstellen-Management und Workflow-bezogenen Prozessen lassen sich hier Einsparungen erzielen.

Im EAI-Modell der Systemfabrik fungiert der GOS als zentraler, offener Wissensspeicher. Er beinhaltet sämtliche Informationen über Informationsflüsse und beteiligte Komponenten als Bestandteile einer Integrationsumgebung. Der Project Manager regelt den Zugriff und die Informationsablage im Global Object Store. Der GOS kann neben Inhalten einzelner Repositories auch Metadaten wie Transformationslogik und Connections verwalten. Das erspart den Aufwand für den Abgleich unterschiedlicher Repositories und vermeidet das damit verbundene Fehlerrisiko. Neben Mata-Daten beinhaltet der GOS auch verschiedene Service-APIs sowie die Meta-Methoden. Dabei handelt es sich um wiederverwertbare Dokumentationen der Art und Weise des Zugriffs auf Daten. Wiederverwertbarkeit und zentrale Verfügbarkeit aller Elemente inklusive der abstrakten Logik zu ihrer Verknüpfung sollen lückenloses und schnelles Reverse Engineering ermöglichen.

Auch Objekte können im GOS abgelegt werden, der nur eine minimale Objektstruktur erwartet. Als Objekte können unter anderem Ergebnisse aus Projekten, ganze Projekte und Informationen zu Nutzergruppen, deren Rollen und Projektstatus klassifiziert werden.

Voraussetzung für den Einsatz des GOS ist eine Oracle-Datenbank mit 400 MB freiem Speicherplatz.