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22.10.1999 - 

Extraktion, Transformation und Füllung von Data-Warehouses

Systemfabrik überarbeitet ihre Warehouse Workbench

MÜNCHEN (CW) - Beim Hamburger Anbieter Systemfabrik läuft die Version 3.5 der "Warehouse Workbench" (WWB) vom Band. Das ETL-Tool (ETL= Extraktion, Transformation, Loading) hilft beim Aufbau und Füllen von Data-Warehouses und hat jetzt eine verbesserte grafische Benutzeroberfläche für die Auswahl von Datensichten erhalten. Erweitert wurde auch der "Connector für SAP", der jetzt in Version 3.0 vorliegt.

Mit dem "Client View Designer" der Warehouse Workbench steht dem Data-Warehouse-Entwickler fortan eine grafische Oberfläche zur Verfügung, über die er per Select-Statements genau die Datensätze, Tabellen oder Attribute aus den Quellsystemen auswählen, bearbeiten und in einem Repository speichern kann, die er tatsächlich benötigt. Das Werkzeug generiert laut Hersteller aus der grafischen Definition automatisch den passenden SQL- oder Abap-Code und ist somit auch für weniger erfahrene Benutzer geeignet.

Neue Funktionen hat zudem der "Connector für SAP" erhalten, mit dem sich der Zugriff auf die im Application Layer vorgehaltenen Daten in R/2 und R/3 realisieren läßt. Die Workbench erzeugt bei der Verwendung des Connectors reines Abap, welches per Remote Function Call (RFC) an das System geschickt und ausgeführt wird. Eine zusätzliche Verbindung zur darunterliegenden Datenbank ist nicht mehr nötig.

Die Option "Information Pathfinder" des Connectors bietet ferner eine grafische Oberfläche, über die sich nach Angaben der Hamburger jedes der durchschnittlich über 100000 Objekte eines SAP-Systems auswählen und die mit ihm verknüpften Objekte abbilden lassen. Auch ist dank entsprechender Suchfunktionen das Aufspüren von Tabellen über die Metadaten der Standardsoftware möglich; die Metadaten können zudem extrahiert und im Connector-Repository gespeichert werden, um etwa weiteren Zielsystemen zur Verfügung zu stehen.

Neu in Version 3.0 ist die Möglichkeit, bei den erzeugten Client-Views mehrere SAP-Objekte einzubeziehen. So erzeugter Abap-Code läßt sich von Hand ändern, in Textdateien abspeichern und später wiederwenden. Auch können Anwender jetzt innerhalb einer Session mit der Warehouse Workbench Daten parallel aus mehreren R/3-Anwendungen und anderen Host-Systemen extrahieren und transformieren.