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14.07.2000 - 

Veranstalter zeigt sich optimistisch

Systems 2000: So groß und voll wie nie zuvor

MÜNCHEN (CW) - Die diesjährige Systems wird um 25 Prozent größer sein als im Vorjahr. Die Messe München verdankt den Flächen- und Ausstellerzuwachs vor allem dem Internet. Der Bereich Digital Commerce belegt zwei Hallen mehr als im Vorjahr. Aber auch in den Segmenten Telekommunikation und Software legt die IT-Fachmesse zu.

Die 19. Systems beherbergt über 3000 Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von 160000 Quadratmetern. Damit belegt die bayerische Hightech-Veranstaltung erstmals alle Hallen des neuen Messegeländes in München Riem. Auch auf der Besucherseite rechnet der Ausrichter mit einem Plus: Statt der im vorigen Jahr gezählten 133000 sollen in diesem Jahr zwischen dem 6. und 10. November 140000 Gäste die Show besuchen. Messechef Joachim Enßlin setzt dabei auf Bewährtes. Das so genannte Messe-in-der-Messe-Konzept wird beibehalten und durch eine klarere Strukturierung sowie zusätzliche Sonderschauen wie Mobile Solutions und ASP (Application-Service-Providing) weiter ausgebaut. Die Themen IT-Sicherheit sowie Jobs und Karriere sollen auf der Systems 2000 noch deutlicher in Erscheinung treten. So belegt das Thema Ausbildung und Karriere erstmals die komplette Halle A5.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in diesem Jahr auf der Sprach-Daten-Konvergenz: "Informationstechnik, Telekommunikation und Medien wachsen zusammen. Diesem Trend versuchen wir auch in einer thematischen Strukturierung der Messehallen Rechnung zu tragen", erklärte Enßlin. Wichtige Impulse in Richtung Konvergenz seien nicht nur von TK und IT, sondern auch aus dem Content-Sektor zu erwarten. Diesem Umstand tragen die Münchner mit den gleichzeitigen Medientagen Rechnung.

Enßlin zeigte sich auch für die Zukunft optimistisch. "Wenn die Entwicklung der Systems so weitergeht, rechnen wir mit Kapazitätsengpässen. Wenn wir die Chance bekämen, durch zusätzliche Hallen noch zu wachsen, würden wir uns freuen."

Allem Anschein nach hat der Messemacher auch mit dem Thema Telekommunikation noch Größeres vor. Dabei schwebt ihm offenbar vor, die Systems zu einer Art Konkurrenzveranstaltung zur Genfer Telecom auszubauen: " Die Telecom wird immer stärker in Frage gestellt. Viele große Firmen gehen nicht mehr hin. Der vierjährige Rhythmus ist angesichts der schnellen Innovationszyklen nicht mehr sinnvoll, und die Telekommunikation isoliert zu betrachten, also ohne IT und Internet, auch nicht sehr."