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03.08.1990

Systems Center schwärmt aus

Seitdem System Center die Netzmaster-Zügel in Gänze in der Hand hält, löst sich das Restoner Anbieter von Netz-Management-Systemen zusehends von seinem Proprietary-Image. Mehr noch als die Interoperabilität-Bekundungen John Robinsons, Executive Vice-President des nun mehr gebündelten Unternehmens, dürften hier handfeste Kooperationen mit ernst zu nehmenden Konkurrenten wie AT&T Paradyne und Tandem, die Mitgliedschaft im OSI-Network-Management-Forum sowie das nahen eines

weiteren Netmaster-Release mit Unterstützung von LU.0, LU.1 und LU6.2 ins Gewicht fallen.

Außerdem sehen die Marktanalysen eine weitere Kooperation in puncto Heterogenität von Netmaster am Horizont: Wie hinter den Kulissen gemunkelt wird, möchte Systems Center künftig auch mit Digital Equipment zusammenarbeiten beziehungsweise dem Minicomputerbauer durch die Konzeption des Decmcc-Modulen "unter die Arme greifen". Hinsicht offizieller Announcements müssen sich die Anwender allerdings sich noch etwas in Geduld fassen.

Eines scheint im Rahmen der jetzt verfolgten Strategie in jedem Fall klar zu sein: Ebenso wie andere Unternehmen öffnet sich Systems Center gleich nach mehreren Seiten. Daß dabei letztlich der Netmaster-Vorsprung gewahrt bleiben soll, bedarf keiner besonderen Erklärung. Schaut man beispielsweise das noch vage Bündnis mit DEC einmal näher an, so bleibt wohl eine Netmaster-Unterstützung in SNA-Umgebungen bis auf weiteres unverzichtbar. sch