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03.09.2004 - 

Fläche schrumpft um eine Halle

Systems rechnet mit stabiler Ausstellerzahl

Vor allem die Tatsache, dass Microsoft bereits im Juni 2004 bekannt gab, den Auftritt auf der Systems radikal zusammenzustreichen, hat zu der Entscheidung der Hallenreduzierung beigetragen, bestätigte Ellen Richter-Mayerhofer von der Messeleitung. Der Softwareriese betrieb noch im vergangenen Jahr in Halle A2 einen 1200 Quadratmeter großen Stand. Dieses Jahr wird sich das Unternehmen nur in Halle B2 auf 65 Quadratmetern mit Sicherheitsthemen präsentieren. Die gesamte Halle B2 ist in diesem Jahr dem Thema IT-Security gewidmet.

Microsoft selbst will die deutliche Reduzierung der Systems-Aktivitäten nicht als Signal einer generellen Messemüdigkeit des größten Softwarehauses der Welt sehen. Inger Paus von der Unternehmenskommunikation meinte, man prüfe lediglich den Geschäftsnutzen, den Microsoft aus Messeauftritten ziehen könne. Es gebe keinerlei Hinweise dafür, dass auch der Auftritt auf der CeBIT 2005 verringert werde. Messebeteiligungen gehörten weiterhin zur generellen Marketing-Strategie des Unternehmens.

Schon früher hatte der Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Microsoft, Hans-Jürgen Croissant, erklärt, der flächenmäßig verkleinerte Auftritt auf der Systems sei das Ergebnis regelmäßiger Befragungen wichtiger Partner. Diese werden sich nun in Frankfurt am Main vom 14. bis 15. Oktober 2004 auf der Microsoft-Partnerkonferenz ein Stelldichein geben. Wie wichtig dem Konzern solche Veranstaltungen sind, zeigt ein Blick auf das für Partner bereit gestellte Budget: Im vergangenen Jahr hat allein die deutsche Niederlassung des Softwarekonzerns rund 150 Millionen Euro in Marketingmaßnahmen für seine Partner investiert. Rund 36 Prozent des gesamten Marketingbudgets geht an Microsofts Mitstreiter.

System-Sprecherin Richter-Mayerhofer wollte sich zur Zahl der zu erwartenden Aussteller der diesjährigen Systems nicht konkret äußern. Da sich Aussteller häufig erst sehr spät für die Messe anmeldeten, seien fixe Zahlen noch nicht zu berichten. Anhand der eingehenden Meldungen sei der Veranstalter aber optimistisch, "eine Stabilisierung des Vorjahres zu erreichen." Das würde bedeuten, dass die Zahl der Aussteller sich dieses Jahr wieder bei rund 1300 einpendelt.

Man werde, so Richter-Mayerhofer weiter, das Konzept der Fokussierung auf B-to-B-Kunden und den Mittelstand nicht aufgeben. Das vergangenes Jahr kreierte Konzept einer Präsentation von "Digital Media and Technology" werde man erstmals präsentieren. Hierzu würden Lösungsanbieter so genannte Showcases präsentieren, die komplette Arbeitsabläufe in Firmen von der Datenspeicherung über das Rechtemanagement bis zur Informationsverteilung an Kunden darstellen. Bislang seien drei dieser Showcases vorgesehen, an denen sich jeweils fünf Anbieter beteiligen. Zeitgleich finden die Kongresse "Communications World" vom Messeveranstalter sowie "Mediennutzung im vernetzten Haus" vom Münchner Kreis statt. Der Bereich Digital Media and Technology wird wiederum nahe an den parallel stattfindenden Medientagen platziert. Zwischen beiden Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr auch direkte Übergänge.