Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.12.1995

Systemview fuer MVS und OS/400 verfuegbar IBM-Loesung soll geschlossene Welten offen verwalten koennen

STUTTGART (CW) - Die IBM hat ihre Produktfamilie "Systemview" auf zwei weitere Plattformen portiert. Nachdem eine entsprechende Variante fuer AIX bereits auf den Markt gebracht worden war, schloss Big Blue nun auch die Arbeiten an den ersten Versionen fuer die geschlossenen Plattformen System/390 sowie AS/400 ab. Eine Loesung fuer OS/2 soll in wenigen Wochen folgen.

Mit den fertiggestellten Versionen kommt die IBM ihrem Ziel naeher, fuer alle hauseigenen Plattformen eine einheitliche Verwaltungsplattform zu offerieren. Die urspruenglich erst fuer 1996 angekuendigte AS/400-Loesung hat IBM frueher als geplant zur Marktreife gebracht. Dagegen muss sich das Unternehmen sputen, um das zur Vollstaendigkeit fehlende und fuer Ende des Jahres angekuendigte OS/2-Produkt rechtzeitig fertigzustellen. Ausserdem soll Systemview auch fuer Plattformen fremder Hersteller geoeffnet werden.

Systemview fuer MVS und OS/400 warten mit Funktionen wie Automated Logon, Roving User Support und Command Tree Support auf. Beide Produkte verwalten laut Hersteller Installationen vom LAN bis zu komplexen Umgebungen mit mehreren tausend Knoten und sollen den Administrator von Routinearbeiten befreien. Systemview fuer MVS bietet darueber hinaus insgesamt 36 Funktionen fuer die Verwaltung von System/390-Umgebungen.

Dabei unterstuetzt die Systemview-Architektur die sechs Features Change, Configuration, Performance, Problem, Operations und Business Management. Die Software ist modular aufgebaut. Anwender koennen sich bei der Auswahl der Funktionen auf solche beschraenken, die fuer ihre aktuelle Installation noetig sind. Spaetere Erweiterungen sind moeglich.

Die Architektur ist erweiterbar und laesst sich laut IBM um Anwendungen, die nicht von Big Blue stammen, ergaenzen. Damit portiert IBM eine offene, einheitliche Loesung zur Systemverwaltung auf die eigenen geschlossenen Welten. Das Produkt wird flankiert von Beratungs- und Serviceangeboten, die bei der Bedarfsanalyse, Installation, Wartung sowie Nutzung des Produkts helfen sollen.