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29.11.2002 - 

Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt

Systor-Deutschland ist pleite

MÜNCHEN (CW) - Der Züricher IT-Dienstleister Systor hat für seine deutschen Töchter Insolvenzantrag gestellt. Auch in der Schweiz muss die Firma Personal entlassen, weil der Umsatz eingebrochen ist.

Systor hat für seine deutschen Gesellschaften Insolvenz angemeldet. Laut Firmensprecherin Bettina Cohen beschäftigt das Unternehmen hierzulande rund 360 Mitarbeiter in einer Holding sowie drei Tochtergesellschaften und macht etwas mehr als ein Drittel seiner Umsätze in Deutschland. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der IT-Dienstleister insgesamt Einnahmen von 280 Millionen Franken (190 Millionen Euro), ein Drittel weniger als im Vorjahr. Zudem bestätigte Cohen Berichte, wonach etwa 220 Mitarbeiter entlassen werden sollen, davon 145 in der Schweiz. Die restlichen 1100 Beschäftigten müssen Einkommenseinbußen hinnehmen.

Sorgen bereiten dem Unternehmen eigenen Angaben zufolge vor allem das E-Business- und SAP-Segment sowie die Dienstleistungen für Banken. Positiv hätten sich hingegen die deutsche Tochter Systor Security Solutions sowie das Outsourcing-Geschäft entwickelt. Das Unternehmen, das zu 98 Prozent der UBS-Tochter UBS Capital AG gehört, sei "urgesund" und profitabel, leide jedoch unter Liquiditätsproblemen. (ajf)