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15.10.2004

T-Mobile tritt energisch auf die Kostenbremse

Die Telekom-Tochter T-Mobile hat sich selbst ein rigides Sparprogramm verordnet, mit dem die von der Konzernmutter für das laufende Jahr vorgegebene Umsatzrendite von 40 Prozent noch erreicht werden soll. Im ersten Halbjahr lag diese Kennziffer bei 37,5 Prozent. Damit hat der Mobilfunker ein Problem, denn die Gewinnmarge sinkt erfahrungsgemäß im zweiten Halbjahr, da infolge des starken Weihnachtsgeschäfts auch hohe Kosten für die Anwerbung neuer Kunden entstehen.

T-Mobile-Deutschland-Chef Timotheus Höttges kündigte deshalb gegenüber dem "Handelsblatt" weitere Einschnitte bei den Ausgaben für IT und Werbung an. Neben dem stärkeren Tritt auf die Kostenbremse ändert das Unternehmen auch seine Subventionspolitik. So soll sich die Bezuschussung beim Kauf neuer Handys nicht mehr an einer festen Summe, sondern am Tarif orientieren, den der Kunde gewählt wählt. So zahlt T-Mobile künftig die höchsten Zuschüsse bei den so genannten Pakettarifen, die auf der Basis einer festen monatlichen Pauschale eine bestimmte Anzahl von Verbindungsminuten einschließen. (gh)