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06.06.2006

T-Online kommt zur Mutter

Der BGH hat Beschwerden gegen die Verschmelzung verworfen.

Der jahrelange Streit um den Aufkauf von T-Online durch die Deutsche Telekom hat ein höchstrichterliches Ende gefunden. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies vergangene Woche Beschwerden von T-Online-Anteilseignern gegen die Verschmelzung ab und machte damit den Weg für eine Reintegration frei. Die dafür notwendige Eintragung in das Handelsregister soll nun "zeitnah" erfolgen. Mit der Übernahme der Online-Tochter will die Telekom ihr schwächelndes Festnetzgeschäft stärken.

Aktionärsschützer versuchen derweil, die Abfindung für die T-Online-Eigner zu steigern. Die von der Telekom angebotenen 0,52 T-Aktien pro T-Online-Papier seien zu wenig, so ihre Begründung. Umgerechnet ist ein Anteilschein damit rund 6,60 Euro wert. T-Online war im Jahr 2000 für 27 Euro pro Aktie an die Börse gegangen. Nach dem Eintrag ins Handelsregister wollen Aktionärsschützer ein Spruchverfahren einleiten, um Nachzahlungen durchzusetzen.

Der Vorstandschef von T-Online, Rainer Beaujean, war am Tag nach der Entscheidung aus dem Unternehmen ausgetreten - mit sofortiger Wirkung und in gegenseitigem Einvernehmen. T-Online wird der Sparte T-Com zugeschlagen, die vom ehemaligen IBM-Manager Walter Raizner geleitet wird. Beaujean hatte im Oktober 2004 den Firmenchef Thomas Holtrop an der Spitze abgelöst. (ajf)