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12.09.2003 - 

Hardwareplattform konsolidiert

T-Systems modernisiert Rosenthals IT

MÜNCHEN (CW) - Als langjähriger Outsourcing-Partner der Rosenthal AG hat T-Systems die IBM-basierende Hardwareplattform des Porzellanherstellers konsolidiert. Die neue Systemlandschaft besteht aus sechs Sun-Servern und einem Oracle-Datenbanksystem.

Vor fünf Jahren lagerte die Rosenthal AG ihre gesamte IT-Landschaft an die Telekom-Tochter DeTeCSM aus. "Wir fanden dort eine gewachsene heterogene Applikationsumgebung vor, die es zu konsolidieren galt", berichtet Walter Flum, Leiter Customer Team bei T-Systems. Im Verlauf der Systemoptimierung habe sein Unternehmen in Zusammenarbeit mit Rosenthal nahezu alles auf den Prüfstand gestellt, um eine homogene und skalierbare Plattform implementieren zu können. Hintergrund ist das stark wechselnde Lastprofil der Rosenthal-IT. "Es gibt bei uns zwei Hochzyklen: das Weihnachtsgeschäft und das Nachmessegeschäft", erklärt Ulrich Wegener, Leiter des Bereichs Organisation und IT-Management der Rosenthal AG.

Unter anderem um die Position von T-Systems bei den mittlerweile im April dieses Jahres abgeschlossenen Verhandlungen für eine Vertragsverlängerung zu stärken, entschied sich der Outsourcing-Anbieter in Absprache mit Rosenthal, die Hardware-Plattform abzulösen. Dabei wurden die IBM-basierenden Systeme durch sechs "Sun Fire V880 Server" ersetzt, die unter dem Betriebssystem "Solaris" laufen. Sie beherbergen unter anderem die noch abzulösende PPS-Anwendung "Ilos", ein Datenbank-System von Oracle sowie das SAP-R/3-System, mit dem rund 600 Rosenthal-Mitarbeiter arbeiten. Ende 2003 soll die bis dahin implementierte Business-Warehouse-Lösung von SAP hinzu kommen. Mit der neuen Hardwareplattform zeigt sich Wegener sehr zufrieden: "Das System läuft seit Januar dieses Jahres auch bei hohen Lasten performant und ohne jegliche Ausfälle."

Die Vertragsverlängerung nutzte Wegener, um die Applikationsentwicklung in den eigenen Betrieb zurückzuholen. "Als Mittelständler haben Sie häufig Änderungen bei den Anforderungen, die schnell in die Applikationsentwicklung durchschlagen", begründet er den Schritt. Derzeit beschäftigt Rosenthal dafür zehn Mitarbeiter. (rg)