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02.08.2007

T-Systems testet ökologischen RZ-Betrieb

Der IT-Dienstleister nutzt im Münchner Rechenzentrum eine biogasbetriebene Brennstoffzelle.

Die Technik wird einen Serverraum des Münchner RZ mit Strom versorgen und gleichzeitig kühlen. Die Brennstoffzelle erzeugt ihre Energie aus gereinigtem Biogas. Die dafür notwendigen Futterpflanzen T-Systems verwendet Mais stammen aus dem Münchner Umland.

Die weltweit erste solche Anlage soll aus einem gemein-samen Forschungsprojekt der Telekom-Töchter T-Systems und Power & Air Solutions und den Kooperationspartnern Voigt & Haeffner und CFC Solutions hervorgehen.

Das aus Mais gewonnene Biogas stammt aus einer Anlage in Pliening in der Nähe Münchens. Die Brennstoffzelle soll ohne Unterbrechung eingesetzt werden. Es entständen keinerlei Schadstoffe wie Stickoxide oder Schwefelverbindungen. Freigesetzt würden lediglich Wasserdampf, Stickstoff und Restsauerstoff.

Die Brennstoffzelle produziert nicht nur Strom, sondern auch Wärme bis zu 400 Grad maximal. Diese Wärme lässt sich in Kälte umwandeln, mit der wiederum das Rechenzentrum gekühlt werden kann. Katrin Horstmann von T-Systems erklärte, dass im RZ von T-Systems etwa die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs allein für die Kühlung der Systeme verbraucht werde und die anderen 50 Prozent beim eigentlichen Betrieb benötigt würden. (jm)