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20.10.1995

Taiwaner moechten als High-end-Vendor akzeptiert werden D-Links erweitertes Portfolio soll ein neues Image schaffen

MUENCHEN (CW) - Der taiwanische Hersteller von Netzkomponenten D- Link will sich von dem ihn in Deutschland anhaftenden Image eines Billiganbieters loesen. Die erste Massnahme dazu sind neue Produkte: Dabei konzentriert sich D-Link auf die aktuellen Netztechnologien Fast Ethernet und Switching-Verfahren.

Gross geworden ist D-Link mit dem Verkauf von Netzwerkadaptern und nicht verwaltbaren Hubs. Arnulf Hess, Geschaeftsfuehrer der deutschen Dependance in Bad Soden, verweist auf Zahlen, die die starke Position seines Arbeitgebers beim Verkauf auf internationalem Terrain belegen sollen. Bei unmanaged Hubs belegt die Muttergesellschaft weltweit den ersten, im Markt fuer Netzwerkadapter den fuenften Rang. Diese Erfolge haben dem Unternehmen allerdings auch den Ruf einer Company fuer einfache Loesungen eingebracht.

Erstmals auch ein Ethernet-Switch

Das soll sich nun aendern. Das Unternehmen hatte schon immer auch Produkte fuer anspruchsvollere Aufgaben im Portfolio, was es in Zukunft verstaerkt nach aussen darstellen moechte. Dazu bringt D-Link neue Produkte auf den Markt, etwa den Fast-Ethernet-Switch ""DES- 2205" mit vier Ports fuer das herkoemmliche 10-Mbit/s-Ethernet und einem Fast-Ethernet-Ausgang. Das Geraet verfuegt ueber eine selbstlernende Funktion, die sich die jeweilige Netzkonfiguration merkt. Via RS-232-Schnittstelle lassen sich lokale oder remote Management- und Setup-Aufgaben am Switch erledigen.

Erstmals bietet D-Link auch 10Base-T-Ethernet-Switches an.

"DES-604" und "DES-608" sind Versionen mit vier beziehungsweise acht RJ-45-Ports. Laut Hersteller erreichen sie Filter- und Forwarding-Raten von 14 880 Paketen pro Sekunde, wobei fuer jeden Ausgang ein separater Speicher vorhanden ist. Beide Geraete sind ab sofort verfuegbar, sie kosten rund 2700 und 4200 Mark.

Eine stapelbare Variante von Hubs ist ebenfalls neu im D-Link- Angebot. Die Loesungen "DE-1212", "DE-1224", "DE-1612" und "DE- 1624" unterstuetzen laut Hersteller jedes Ethernet-Medium. Standardmaessig werden die Hubs mit zwoelf oder 24 Ports ausgeliefert, in Verbindung mit den 16xx-Versionen lassen sich 12xx-Geraete stapeln, so dass SNMP-faehige logische Einheiten mit bis zu 120 Ports entstehen. Features zur Backup-Verwaltung ermoeglichen die ununterbrochene Kontrolle des Verkehrs. Die D-Link-Loesungen werden ab November ausgeliefert.

Der "DE-2200R" ist ein Hub mit integrierter remoter Bridge. Ab sofort verfuegbar, vereint er normale 10Base-T-Verbindungen mit den Funktionen einer Bridge. Wird er als Hub im Netzwerk eingesetzt, bietet DE-2200R zwoelf UTP- sowie jeweils einen BNC- und AUI-Port. Maximal fuenf dieser Produkte lassen sich stapeln. Eine RS-232- Schnittstelle stellt die remote Verbindung her. Sie unterstuetzt eine asynchrone Transferrate von bis zu 76,8 Kbit/s. Die Bridging- Funktionen umfassen Merkmale wie Paketfilterung oder Spanning- Tree-Algorithmus.

Neu im D-Link-Programm sind zudem der Workgroup-Hub "DE-811 CAT" sowie der Fast-Ethernet-Hub "DFE-812TX". Ersterer kostet knapp 700 Mark, verfuegt ueber neun geschirmte RJ-45-Interfaces sowie einen BNC- und einem AUI-Port. Das besser ausgestattete Fast-Ethernet- Produkt enthaelt zwoelf RJ-45-Schnittstellen fuer den Anschluss von 10Base-T-Stationen. Port 1 ist zusaetzlich mit einem Uplink- Anschluss ausgestattet, so dass er wahlweise Endgeraete oder weitere Hubs ansprechen kann. DFE-812-TX schlaegt mit rund 5000 Mark zu Buche.

Des weiteren hat der taiwanische Hersteller zwei neue Ethernet-PC- Adapterkarten herausgebracht. "DE-220P" ist fuer ISA-Rechner konzipiert, wogegen die CE-zertifizierte Karte "DE-530CT" fuer PCI- Desktops vorgesehen ist.