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25.05.2001 - 

Partnerstrategie der Software AG geht auf

Tamino-Datenbank im IBM-Vertrieb

25.05.2001
DARMSTADT (CW) - IBM wird künftig die Kernprodukte der Software AG direkt vertreiben, darunter die XML-Datenbank "Tamino".

Ein Vertrag sieht vor, dass Big Blue nicht nur die XML-Datenbank Tamino in das Portfolio aufnimmt, sondern beide Unternehmen auch an einem Bundling dieses Erfolgsprodukts mit IBMs "Websphere Application Server" arbeiten werden. Damit könnte Tamino eine bedeutende Rolle bei den XML voraussetzenden Web-Services-Integrationsplänen von IBM zukommen (siehe CW 20/01, Seite 1). Die XML-Datenbank steht nicht in Konkurrenz zur blauen Datenbank DB2, sondern exklusiv für XML-Aufgaben quasi neben ihr, indem sie SQL-Requests an DB2 durchleitet.

Der Kooperationsvertrag umfasst auch drei weitere Kernprodukte des Darmstädter Softwarehauses. So wird IBM auch die Middleware "X-Bridge", die recht junge Entwicklungsumgebung "X-Studio" und das Integrations-Tool "Entire-X" in den eigenen Vertrieb aufnehmen.

Wenige Tage vor Bekanntwerden der Zusammenarbeit mit IBM hatte die Software AG Versionen von Tamino für die IBM-Umgebungen OS/390 und AIX freigegeben. Allein mit der AIX-Version haben die Darmstädter sich den Zugang zu über einer Million IBM-Systeme bei 125 000 Unternehmen erschlossen.

Fast gleichzeitig mit dem IBM-Announcement konnte die Software AG einen weiteren Kooperationsvertrag bekannt machen: Das Amsterdamer Unternehmen Tridion wird Tamino in seine Content-Management-Lösung "Dialog-Server" integrieren. Damit scheint ein Hauptbestandteil des Business-Konzepts der Software AG aufzugehen. In einem CW-Interview hatte SAG-Chef Erwin Königs erklärt, sein Unternehmen müsse "möglichst viele Partner" gewinnen. Und das geht vor allem mit Tamino."

Abb: SAG-Lizenzumsätze nach Produktgruppen

Quelle: Software AG