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25.06.1999 - 

Unternehmenssteuerung

Target Costing

Damit neue Produkte nicht nur qualitativ hochwertig, sondern auch kostengünstig angeboten werden können, muß man schon während der Produktentstehung darauf hinarbeiten, daß das Produkt die Kundenanforderungen zu einem Preis erfüllt, den der Kunde auch zu zahlen bereit ist. Zudem sollte ein Deckungsbeitrag für das Unternehmen abfallen. Das Target-Costing-Verfahren ist eine systematische Methode, um die Produktentwicklung aus Kosten- und Ergebnissicht zu gestalten. Ausgangspunkt sind umfassende Marktanalysen, die Aufschluß über die Kundenanforderungen an das Produkt und die Potentiale der Märkte geben. Die Marktdaten, Kundenzufriedenheitsauswertungen und Umsatzstatistiken, die im Data-Warehouse als Vergangenheitswerte vorliegen, können hier eine Basis liefern. Sie sind um Planungen zukünftiger Absatzmengen, Preise und Kundenanforderungen zu ergänzen. Die strukturierte Aufbereitung dieser Daten im Data-Warehouse ermöglicht es, Zielvorgaben in den Produktentwicklungsprozeß einzubringen: Zieht man vom erwarteten Umsatz eine Zielmarge ab, kommt man zu den "erlaubten" Kosten, die die Möglichkeiten der Produktgestaltung definieren. Nur Produkte, die die vom Markt erlaubten Zielkosten erreichen, werden hergestellt. So besteht eine enge Beziehung des Target Costing zur Unternehmensstrategie.