Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.07.1985 - 

Programme symbolisch testen:

Targetscope 186 erlaubt Hochsprachen

MÜNCHEN (pi) - Das Debug Tool "Targetscope 186" kündigt Intel an. Softwareentwickler sollen damit die Möglichkeit bekommen, in der Hardware des Zielsystems Programme symbolisch zu testen.

"Targetscope" arbeitet mit PL/M-86, Pascal-86, Fortran-86, C-86 und Assembler-86 zusammen. Das Produkt ist dafür konzipiert, Software in Systeme zu laden und zu testen, die auf 80186- oder 80188-Prozessoren basieren. Einsetzen läßt sich das System auf Intel-Entwicklungssystemen der Serien III und IV sowie auf dem IBM-PC/XT und AT oder kompatiblen Mikrocomputern.

Bei dem Programm können Breakpoints symbolisch festgelegt werden und der Programmablauf läßt sich überwachen. Der Benutzer bleibt dabei auf der Ebene einer höheren Programmiersprache und kann auch Single-Step auf der Sprachebene durchführen.

Die Software hat die gleiche Bedienersprache wie Intels [²]CE und "Pscope". Wie bei diesen beiden Produkten ist es auch mit dem Targetscope möglich, direkt den Editor "Aedit" zu benutzen, mit dem der Anwender Patches definieren, Debug-Prozeduren aufbauen oder neue Deklarationen vereinbaren kann.

Als weitere Bedienhilfen sind "Help"-Funktionen sowie das Puffern früherer Eingaben vorgesehen. Vor der Ausführung wird die syntaktische Fehlerfreiheit überprüft und der Benutzer informiert.

Ein Bond-out-Mikroprozessor 80186/80188 von Intel führt das Benutzerprogramm aus. An Speicherplatz stehen dem Userprogramm 96 KB zur Verfügung.

Das gesamte Targetscope-System enthält ein Instrumentations-Modul die Verbindung zum Benutzersystem, die serielle Schnittstelle zum Rechner, eine externe Stromversorgung sowie die Software.