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17.05.1996 - 

Wieder schwarze Zahlen

Taylorix AG schafft Trendwende durch eine Neustrukturierung

AG und Konzern hätten schwarze Zahlen geschrieben, hieß es in Stuttgart. Genaue Angaben zum Gewinn wollte das Unternehmen nicht machen. Die Struktur sei entflochen und neue Unternehmenseinheiten gebildet worden. Der Umsatz betrug 162 Millionen Mark und soll im neuen Geschäftsjahr auf 105 Millionen Mark fallen. Der jetzt zu verzeichnende Rückgang (220 Millionen Mark im Geschäftsjahr 1994/95) wurde auf die Ausgliederung des PC-Hardware-Geschäfts im Small-Office-Bereich sowie die Verselbständigung der Außendienstorganisation zurückgeführt.

Für das laufende Geschäftsjahr 1996/1997, das am 31. März 1997 endet, wird ein verbessertes operatives Ergebnis angestrebt. Der geplante erneute Umsatzrückgang erkläre sich einerseits durch den Verkauf der Taylorix Software und Service GmbH, Stuttgart, an das eigene Management, und durch die Veräußerung der Taylorix Fachverlag GmbH, Stuttgart, an den zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden Schäffer-Poeschl-Verlag. Andererseits habe man sich auf Kerngeschäftsfelder ausgerichtet darüber hinausgehende Aktivitäten entfallen also.

Zudem habe man, so das Taylorix-Management, die personal- sowie betriebswirtschaftlichen Produkte und Dienstleistungen des Rechenzentrums von den PC-Softwarelösungen getrennt. Das Taylorix-Rechenzentrum, in dem unter anderem monatlich rund 600000 Lohnabrechungen abgewickelt werden, wurde im Geschäftsbereich "Online" zusammengefaßt. Derzeit beschäftigt die Taylorix AG rund 330 Mitarbeiter nach rund 830 vor einem Jahr. In den nächsten Monaten sollen aber wieder Personal eingestellt und vor allem Investitionen vorgenommen werden.