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Mit 143 Millionen Mark das Umsatzziel verfehlt, aber:

Taylorix bleibt zuversichtlich

12.12.1980

STUTTGART (CW) - Obgleich "Anlaufproblemes" (Personalschulung für neue Software-Anwendungen) mit der Einführung des neuen Mehrplatz-"System 11" (Kern ist die PDP-11 von DEC) ins Haus stehen, hoffen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Taylorix Organisation, Dr. Karl Lang und Dr. Rainer Zwiesele, 1981 besser als 1980 dazustehen.

Unverdrossen visieren die Taylorixer für 1981 (1. 9.) erneut zehn Prozent Umsatzzuwachs an, obwohl die 1450 Mitarbeiter in diesem Jahr nur 143 Millionen von angepeilten rund 150 Millionen Mark erreicht hatten und mit sechs Prozent Umsatz-Zuwachs des Klassenziel klar verfehlt wurde (Gewinn vor Steuern: vier Prozent).

Umfangreiche Vorleistungen für die Software - "das bisher notwendige Investitionsvolumen für die System 11-Software beläuft sich auf mehr als vier Millionen Mark" - und zehn Millionen für den Ausbau des neuen Stammsitzes in Stuttgart-Zuffenhausen stützen die Zuversicht von Lang und Zwiesele. Dennoch fürchten auch die Taylorix-Geschäftsführer, daß ein "Nullwachstum auch an einer Wachstumsbranche nicht vorbeigehen wird".

Bei Taylorix hätte, so Lang, das "bevorstehende S 11" den Umsatz der S 9 "negativ beeinflußt" und das Sommerloch im Juli/August mitverursacht. Mittlerweile habe aber das jetzt in Produktion gegangene Minicomputer-System S 4 (eine Disketten-Anlage zur Erfassung und für einfache Fakturier- und Abrechnungs-Arbeiten) einen guten Start hingelegt. Insgesamt habe Taylorix im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 15 Prozent Umsatzzuwachs verzeichnet.

Während der Produktbereich "Bürocomputer" nach wie vor von fallenden Hardware-Preisen bei gleichzeitiger Leistungssteigerung gekennzeichnet ist (Umsatzanteil 60,5 Millionen Mark = plus 5 Prozent), wächst die Rechenzentrums-Dienstleistung für 13 000 Kunden - ohne Steuerberater - (Umsatz 1980: 50,4 Millionen Mark, plus zehn Prozent) in beachtlichem Tempo: Hier rangiert Taylorix vor dem Rhein-Main Rechenzentrum mit 5 Prozent Umsatzzuwachs und GfA-Exdata (3 Prozent) - aber deutlich hinter Datev mit 25 Prozent Umsatzzuwachs.

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