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24.01.1992

TCPIP-Forwarder mit Source-Routing-TunnelPKI stattet ihre Router-Palette mit zusätzlichen Features aus

KÖLN (pi) - Das Business Center LAN der Philips Kommunikations Industrie AG hat eine Funktionserweiterung der Router "P4100 + " und "P4500" bekanntgegeben.

Für den P4500 sind jetzt nach Angaben des Herstellers zwei FDDI-Interfaces verfügbar, die speziell auf die Gradienten-Profilfasern 50/125 SYMBOL 109 \f "Symbol"°m und 62, 5/125 SYMBOL 109 \f "Symbol"°m angepaßt sind. Beide Innterfaces sind als

Dual Attachment/Single MAC-Komponenten konzipiert. Ein IEEE 802. 3 Interface mit zwei LAN-Schnittstellen rundet laut PKI die neueHardware ab. Neu sind ab sofort auch Protokolle für beide Router, die den OSI Protocol Stack, Ethernet-FDDI-Translation-Bridging und Frame Relay unterstützen. Zusätzlich enthalten die Decnet-Forwarder laut Anbieter ein Decnet-Phase IV/V Transition-Gateway, mit dem die Integration beider Releases in einem Netz gewährleistet ist. Die bisher separat ausgelieferten TCP/IP-Forwarder gehören nun zum Standard-Lieferumfang und beinhalten als zusätzliche Features einen "Source-Routing-Tunnel" und das "SDLC-Relay".

Source Routing ist damit laut PKI auf allen Netztypen - auch WANS - möglich. Die Pakete werden dabei für den Transport über zwischengeschaltete Netze nach einem optimierten Algorithmus in TCP/IP-Pakete umgewandelt.

Mit dem SDLC-Relay können SDLC-Pakete über Router weitergeleitet werden, was nach Philips-Angaben bisher ebenfalls nicht möglich war. Getrennte Weitverkehrsleitungen für SDLC- und LAN-Verbindungen sind daher nicht mehr erforderlich, was zu erheblichen Einsparungen bei den Leitungskosten führt.