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06.11.1987

TCPIP ist kein Neuland mehr

Zur CeBIT-Zeit für viele noch ein böhmisches Dorf, hat sich das TCP/IP-Protokoll inzwischen eingebürgert, beziehungsweise ist für viele ein Begriff geworden. Darf man den Angaben der MultiNET-Veranstalter Glauben schenken, wurden während der zweiten Multivendor-Präsentation auf der Systems pro Tag rund 2000 Fachgepräche geführt. Laufkundschaft und Irrläufer habe es so gut wie gar keine gegegeben. Einem Teil der Anwender ist inzwischen nicht nur die Fachterminologie vertraut, sondern sie präsentieren stolz ihre eigenen TCP/IP-ähnlichen Konfigurationen.

In ihre Grenzen verwiesen wurde und wird die Multivendor-Demonstration auf der einen Seite jedoch durch die Funktionalität von Herstellernetzen und deren Dominanz in vielen Großfirmen sowie auf der anderen Seite durch OSI-Standardisierungen. Zu den wunden Punkten zählen auch Teilbereiche wie das zentrale Accounting, die Terminal-Emulation oder die grafische Ausgabe. Ein weiteres Faktum, das man als Manko verbuchen kann: Die im Rahmen der zweiten MultiNET-Schau in Szene gesetzten neuen Dienste - zu denken ist hier unter anderem an X-Windows - blieben Exoten, die höchstens einige Insider in ihren Bann schlugen.