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15.11.2007

Teched: Microsoft plant Stand-alone-Hypervisor

15.11.2007
Der Konzern nennt außerdem Details zu Windows Server 2008

Auf der Entwicklerkonferenz Teched in Barcelona hat Microsoft den neuen "Hyper-V Server" vorgestellt. Er ergänzt die Hyper-V-Technik, die bislang als Windows Server Virtualization beziehungsweise Viridian bezeichnet wurde und als Zusatz zum nächsten Server-Windows "Windows Server 2008" zu haben ist.

Die Hyper-V-Technik soll genau 180 Tage nach dem RTM (Release to Manufacturing) von Windows Server 2008 verfügbar sein. Der eigenständige Hyper-V Server wiederum folgt 90 Tage nach dem Virtualisierungszusatz für das Betriebssystem. Mit 28 Dollar ist die Software ausgesprochen günstig zu haben.

"Das ist eine 180-Grad-Kehrtwende in der Produktpolitik", wundert sich Gordon Haff, Analyst beim Markforschungsunternehmen Illuminata. "Microsoft gehörte bislang voll zum ‚Virtualisierung-ist-Teil-des-Betriebssystems‚-Lager. Ich denke, sie haben sich die Realität angesehen und festgestellt, dass sie zu dieser Sicht nicht kompatibel ist."

Mit dem Hyper-V Server sollen Anwender Workloads auf einer physikalischen Maschine konsolidieren können. Verschiedene Hardwarepartner, darunter Dell, Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard, Hitachi, IBM, Lenovo, NEC sowie Unisys, wollen entsprechende Systeme auf den Markt bringen.

Neue Details zu Windows Server 2008

Sein kommendes Server-Betriebssystem Windows Server 2008 bringt Microsoft in insgesamt acht Varianten auf den Markt. Drei davon, "Standard", "Enterprise" und "Datacenter", enthalten die Virtualisierungstechnik Hyper-V.

Zwei weitere Versionen kommen ohne Hyper-V und zielen auf ganz spezielle Einsatzgebiete ab. Beim "Windows Web Server 2008" sagt der Name alles. Der "Windows Server 2008 for Itanium-based Systems" ist optimiert für leistungshungrige große Datenbanken und Geschäftsanwendungen sowie Hochverfügbarkeit. Er skaliert bis zu 64 Prozessoren.

Windows Server 2008 Standard, Enterprise und Datacenter wird es überdies auch ohne Hyper-V geben. Alle Editionen sind sowohl in 32-Bit- als auch in 64-Bit-Ausführung erhältlich; lediglich die Itanium-Version ist naturgemäß nur mit 64 Bit zu haben. Wichtig: Hyper-V läuft nur mit 64-Bit-Varianten.

Die Preise für Windows Server 2008 erhöhen sich gegenüber der aktuellen Version 2003 um rund ein Prozent. So kostet

Windows Server 2008 Standard mit fünf Client Access Licenses (CALs) 999 Dollar;

Windows Server 2008 Enterprise mit 25 CALs 3999 Dollar;

Windows Server 2008 Datacenter 2999 Dollar pro Prozessor;

Windows Server 2008 für Itanium-basierende Syste-me ebenfalls 2999 Dollar je CPU;

Windows Web Server 2008 469 Dollar;

Windows Server 2008 Standard ohne Hyper-V mit fünf CALs 971 Dollar;

Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-V mit 25 CALs 3971 Dollar,

Windows Server 2008 Datacenter ohne Hyper-V kommt auf 2971 Dollar. Dieser Preis gilt pro Prozessor.

(tc)