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KI macht Telekom der Zukunft spannend:

Technik-Symbiose sorgt für Verbesserung

04.08.1989

BOSTON (CW) - Die Künstliche Intelligenz (KI) ist jetzt auch im Bereich der Telekommunikation kräftig auf dem Vormarsch. Das ergab eine Studie der Yankee Group. Sie wird insbesondere, so ein Ergebnis des Reports, eingesetzt, um Telekom-Anwendungen zu überwachen und zu planen.

Expertensysteme und neurale Netze gewinnen zunehmend sowohl auf Seiten der Hersteller als auch der Anwender an Interesse, um mit deren Hilfe mehr Flexibilität und Effektivität zu erzielen. Sie werden gemeinsam zu Verbesserungen in der Telekommunikation herangezogen. Die Einsatzgebiete liegen nach Mitteilung der Autoren hauptsächlich in den Bereichen Monitoring, Diagnose, Design, Kontrolle, Vorhersage und Planung von Anwendungen in der Telekommunikation.

Die Studie mit der Bezeichnung "Artificial Intelligence in Telecommunications: Expert Systems and Neural Networks" gibt nicht nur einen Überblick über die Technik und

das Marktgeschehen, sondern wagt auch einen Blick in die Zukunft. So werden für die nächsten fünf Jahre verschiedene Trends vorhergesagt.

Expertensysteme sollen demnach mehr und mehr aus ihrer bislang begleitend-beratenden Funktion entwachsen und kontrollierend und korrigierend in das Geschehen eingreifen. Die Telekom-Hersteller werden außerdem immer mehr dazu übergehen, Expertensysteme in ihre Produkte einzubauen, um das Equipment automatisch überwachen zu lassen.

Die Autoren gehen ferner davon aus, daß neurale Netze die Dienstleistungskosten beispielsweise im Bereich der Videokonferenzen verringern werden und interaktive Dienste auf neuraler Basis sowohl durch Echtzeitverhalten als auch Sprachverarbeitung weitere Anerkennung und Realisierung erfahren.