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20.02.1998 - 

IEEE wird Norm erst im Juni verabschieden

Technische Schwierigkeiten verzögern den Gigabit-Ethernet-Standard weiter

Seit 1996 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe 802.3z des IEEE mit der Entwicklung des Gigabit-Ethernet-Standards. Schon seit langem kündigte sie an, die Ergebnisse auf dem März-Treffen des IEEE-Standardgremiums zur Verabschiedung vorzulegen. Nun kam der Rückschlag: Die Übertragung des High-speed-Verkehrs über einige Arten von Glasfaserkabeln funktioniert nicht.

Im letzten Quartal zeigten Tests, daß einige für Multimode-Übertragungen ausgelegte Lichtwellenleiter die vom Standard geforderte Distanz von bis zu 550 Metern nicht bewältigten. Verantwortlich dafür sind Laufzeitschwankungen bei den in Lichtimpulse aufgespaltenen Signalen. Die Ingenieure der Arbeitsgruppe haben bereits eine Lösung erdacht. Ein zwischen Switch-Port und Glasfaserkabel angebrachter Schalter soll die Inkonsistenzen bereinigen. Für den Test dieser Lösung blieb der Arbeitsgruppe jedoch nicht ausreichend Zeit.

Die Probleme betreffen den Standard "1000Base-SX". Er ist laut Aussage von Fachleuten das schwierigste, aber auch wichtigste Element des Gigabit-Ethernet-Paketes, weil das Verfahren zur Hochgeschwindigkeits-Übertragung im Backbone von den Anwendern voraussichtlich am häufigsten nachgefragt wird. Nun steht zu befürchten, daß die vorgeschlagene Lösung mit zusätzlichem Schalter die Gerätepreise in die Höhe treibt.