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22.07.2010

Technologiekonzern ABB präsentiert sich 2Q besser als erwartet

ZÜRICH (Dow Jones)--Der schweizerische Technologiekonzern ABB hat im zweiten Quartal 2010 dank eines höheren Auftragseingangs mehr verdient und umgesetzt als erwartet. Das Nettoergebnis erreichte nach Angaben des Konzerns vom Donnerstag 623 (Vorjahr: 675) Mio USD und der Umsatz lag bei 7,57 (7,92) Mrd USD. Analysten hatten bei dem Unternehmen mit Sitz in Zürich mit einem Nettogewinn von lediglich 545 Mio USD und einem Erlös von 7,32 Mrd USD gerechnet. Der Auftragseingang von ABB legte im zweiten Quartal um 5% zu, angetrieben von Zuwächsen in den Automationsdivisionen von jeweils über 20%. Hier machte sich laut ABB die weltweite Konjunkturbelebung bemerkbar.

ZÜRICH (Dow Jones)--Der schweizerische Technologiekonzern ABB hat im zweiten Quartal 2010 dank eines höheren Auftragseingangs mehr verdient und umgesetzt als erwartet. Das Nettoergebnis erreichte nach Angaben des Konzerns vom Donnerstag 623 (Vorjahr: 675) Mio USD und der Umsatz lag bei 7,57 (7,92) Mrd USD. Analysten hatten bei dem Unternehmen mit Sitz in Zürich mit einem Nettogewinn von lediglich 545 Mio USD und einem Erlös von 7,32 Mrd USD gerechnet. Der Auftragseingang von ABB legte im zweiten Quartal um 5% zu, angetrieben von Zuwächsen in den Automationsdivisionen von jeweils über 20%. Hier machte sich laut ABB die weltweite Konjunkturbelebung bemerkbar.

Industriekunden investierten weiter in energieeffiziente Automations- und Energielösungen zur Steigerung ihrer Produktivität und Qualität. Dagegen hielten sich die Energieversorger mit Investitionen in große Energieübertragungsprojekte in den meisten Regionen weiter zurück. Infolgedessen hätten die Basisaufträge (unter 15 Mio USD) in Lokalwährungen um 15% zugenommen, während die Großaufträge (über 15 Mio EUR) um 37% zurückgegangen seien. Der Auftragsbestand wuchs seit Jahresbeginn um 5%.

Den Umsatzrückgang um 5% (in lokaler Währung) im Vergleich zum Vorquartal erklärte ABB mit dem rückläufigen Auftragseingang von 2009 und Anfang 2010. Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) ermäßigte sich auf 975 (1.047) Mio USD, die EBIT-Marge lag bei 12,9 (13,2)%. Im EBIT sind nach Aussage von ABB zusätzliche Projektkosten von 80 Mio USD in der Division Energietechniksysteme enthalten. Bereinigt um Nettoverluste aus Derivategeschäften und um Restrukturierungskosten belief sich die EBIT-Marge auf 14,6%.

"Das starke Ergebnis des zweiten Quartals zeigt, wie gut wir im weltweiten Konjunkturaufschwung unsere verbesserte Kostenbasis und unsere führende Stellung auf wichtigen Industriemärkten nutzen", erklärte Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. "Wir sind zuversichtlicher als noch vor drei Monaten was die wirtschaftliche Erholung in den meisten unserer Märkte betrifft. Daher erwarten wir, dass unsere frühzyklischen Geschäftsbereiche bis zum Ende des Jahres gute Ergebnisse liefern werden. Nach einer schweren Rezession in den letzten zwei Jahren beginnen unsere Kunden nun wieder stärker in Energieeffizienz und Produktivität zu investieren. Wir rechnen jedoch damit, dass die Anlageinvestitionen - insbesondere im Energiesektor - voraussichtlich erst ab Spätjahr und 2011 anziehen werden", sagte der Manager weiter.

Zum Ausblick hieß es von der ABB Ltd, das "anhaltende Wachstum der Basisaufträge seit Mitte 2009 scheint zu bestätigen, dass ABB in den frühzyklischen Geschäftsfeldern die Talsohle durchschritten hat. Industriekunden investieren verstärkt in automations- und energietechnische Ausrüstung und Lösungen, um die Effizienz und Produktivität ihrer bestehenden Anlagen zu steigern. Davon ausgehend, dass sich die Konjunkturerholung in den meisten Regionen fortsetzen wird, ist ABB zuversichtlich, dass das frühzyklische Geschäft ein weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum im zweiten Halbjahr ermöglichen wird. Im Hinblick auf die spätzyklischen Geschäftsfelder, die den Großteil des ABB-Portfolios ausmachten nd auf Anlageinvestitionen von Kunden bauen, bleibt der Ausblick für den restlichen Jahresverlauf uneinheitlich".

Webseite: www.abb.com -Von Christine Benders-Rüger, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69 29 725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/cbr/ebb

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