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28.09.1979 - 

Aktionsgemeinschaft Impuls:

Technologische Lücke klafft auf der SYSTEMS

MÜNCHEN (CW) - Kurz vor dem Hearing wegen der Fortsetzung des 3. DV-Programmes, das zuerst einmal nicht öffentlich Anfang Oktober vor dem Deutschen Bundestag stattfindet, beklagt Impuls, die Gemeinschaftsaktion Mittlerer Deutscher DV-Unternehmen (Bonn), die fehlende Bereitschaft deutscher Anwender, sich auf die neuen Produkte inländischer Hersteller aus dem mittleren Größenlager einzulassen. Vor der Presse räumte Peter Dietz am Beispiel der auf der SYSTEMS vertretenen Firmen die technologische Lücke, die im Vergleich zu den USA fortbestehen daß aber auch in der Bundesrepublik der Fortschritt von den Kleinen komme.

200 innovative, daß heißt selbst in Forschung und Entwicklung tätige US-Unternehmen aus dem kleinen und mittleren Bereich, sind, den Untersuchungen der Impuls zufolge, mit eigenem Stand und unter eigenem Namen oder aber durch deutsche Tochtergesellschaften auf der SYSTEMS vertreten. Die Bundesrepublik dagegen kann nur mit 30 Unternehmen aufwerten. Nur 25 Unternehmen mit mehr als 2000 Beschäftigten aus den USA und Kanada bemühten sich gen München. Aus der Bundesrepublik waren 15 Unternehmen dieser Größenordnung vertreten. Damit, so folgerte Dietz, stelle sich in den USA das Verhältnis "Riese" zu dynamischen und flexiblen "Kleinen" eins zu acht, in der Bundesrepublik dagegen eins zu zwei. Dietz, gemünzt auf die DV-Programme:Mangelnde Akzeptanz der Anwender

- so die These der Impuls-Mitglieder

- wäre die Ursache dafür, daß kleine und mittlere deutsche Hersteller auf dem deutschen Markt nicht landen könnten. Ursache sei die Risikofeindlichkeit von staatlichen Organisationen, privaten Käufern und der Finanzwelt, die inländischen Entwicklungen keine Chance böten. Zwar nicht in allen Bereichen, doch gäbe es partiell eigene Innovationen, die jedoch nicht gegenüber der ausländischen Konkurrenz zum Zuge kämen.