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18.09.1981

Teile und herrsche!

Waren nicht immer schmeichelhafte Dinge, die uns Datenverarbeitern in letzter Zeit nachgesagt wurden: Wir seien technologiehörig und somit verantwortlich für die negativen Folgen der Computerisierung, nämlich Roboter-Herrschaft und Arbeitslosigkeit.

Um so verdienstvoller ist es, wenn neutrale Beobachter einmal eine Lanze für die künstliche Intelligenz brechen. Dank also an die Prognos-Prognostiker aus Basel, die der Computerwelt von

morgen auch eine gute Seite abgewinnen.

Distributed Data Processing, verbaseln die Eidgenossen, mache Job-Sharing erst möglich. Weil der Fulltime-Sachbearbeiter nunmehr entbehrlich sei: Sein bisheriges Kopf-Know-how werde portionsweise in verteilten Datenbanken gespeichert und könne somit auch während seiner Abwesenheit für jedermann zugänglich gemacht werden.

Trauerwein kann sich eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen.

Mit der Selbstherrlichkeit der Fachbereiche ist es ein für allemal vorbei.

Steckt da auch kein Denkfehler drin? Etwa: DDP macht erst recht die Hostanten, sprich: DV-Spezialisten, überflüssig. Können nur Dünnbrettbohrer behaupten: DV-Macht ist unteilbar, weil ihre Inhaber in Programmen denken - nicht in Daten. Merkt man das etwa nicht?

MfG

Sebastian Trauerwein

Information Resources Manager