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04.07.2003 - 

Einstweilige Verfügung aufgehoben

Teilerfolg für Microsoft im Java-Streit

MÜNCHEN (IDG) - Im Rechtsstreit mit Sun Microsystems hat Microsoft einen Teilerfolg errungen. Entgegen einer einstweiligen Verfügung aus dem letzten Jahr muss die Gates-Company keine von Sun autorisierte Java-Version mit Windows ausliefern.

US-Bezirksrichter Frederick Motz hatte am 23. Dezember 2002 einer von Sun beantragten einstweiligen Verfügung stattgegeben. Diese Entscheidung kassierte ein Berufungsgericht in Richmond, Virginia. Begründung: Für die Verfügung gebe es nicht genügend Beweise. Sun habe nicht belegen können, dass dem Unternehmen ohne die Microsoft auferlegten Maßnahmen irreparable Schäden entstünden.

Andererseits bestätigte die Berufungsinstanz, dass Microsoft einen Lizenzvertrag mit Sun aus dem Jahr 2001 gebrochen und damit das Copyright für Java verletzt habe. Eine zweite richterliche Verfügung, die es der Gates-Company verbietet, eine für Windows angepasste Java Virtual Machine (JVM) zu verbreiten, gilt deshalb weiterhin.

Noch nicht entschieden ist über eine Zivilklage gegen Microsoft, in der Sun Schadensersatz in Höhe von einer Milliarde Dollar fordert. (wh)