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09.11.1990 - 

Zu hohe Investitionen im Konkurrenzvergleich

Tektronix wirft bei den Workstations das Handtuch

MÜNCHEN (vwd/CW) - Wegen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit will sich die amerikanische Tektronix Inc. von ihrem Workstation-Bereich trennen. Das teilte Robert Lundeen, Chairman und CEO des Unternehmens, mit. Sollte sich bis Mitte Dezember kein Interessent für die Operations gefunden haben, werden sie eingestellt.

Die Investitionen in das Workstation-Segment seien zu hoch gewesen, um im Wettbewerb mit den etablierten Anbietern bestehen zu können, begründete Lundeen den geplanten Schritt. Tektronix hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Workstation-Umsatz von 40 Millionen Dollar erzielt; das gesamte Geschäftsvolumen belief sich, so Bernd Scharbert von der Kölner Tektronix GmbH, auf 1,4 Milliarden Dollar.

Laut Scharbert können sich Tektronix-Anwender jedoch darauf verlassen, daß der Konzern auch nach dem Verkauf oder Ende des Bereiches seinen Verpflichtungen nachkommen werde: Erst nach drei Jahren soll demnach die Service-Unterstützung auslaufen; noch ein Jahr lang werde man Software-Support leisten. Das Geschäft mit X-Stations, Grafik-Terminals und Netz-Stations bleibt nach Tektronix - Angaben von den geplanten Maßnahmen unberührt.

175 Tektronix-Mitarbeiter werden nach vwd-Informationen ihre Jobs verlieren. Nicht explizit ausschließen wollte Scharbert, daß auch Angestellte der deutschen Gesellschaft betroffen sein werden.

Man bemühe sich aber, Ausweich-Beschäftigungen im Unternehmen für alle Workstation-Mitarbeiter zu finden. Zum bisherigen Volumen des deutschen Geschäftes in diesem Segment war von Scharbert nichts zu erfahren.