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30.10.1987 - 

Internationale Besucher haben den Nutzen

Telecom: Keine Konkurrenz

MÜNCHEN (dow) - Keine Konkurrenz zwischen Telecom und Systems sieht Gerd vom Hövel, Geschäftsführer der Münchener Messe- und Ausstellungsgesellschaft mbH. Seiner Meinung nach ergänzten sich beide Veranstaltungen besonders zum Nutzen der internationalen Besucher: die konnten einen Abstecher von Genf nach München machen oder umgekehrt.

Die Panne mit der zeitlichen Überschneidung beider Veranstaltungen traf besonders die Aussteller. Sie mußten doppelt Standpersonal zur Verfügung stellen. Nach Meinung von Lutz Kuchenbuch, Leiter des Bereichs Messen und Ausstellung bei der Nixdorf AG, sollten sich die Messegesellschaften untereinander besser abstimmen.

Für die Zukunft bemüht sich vorn Hövel um eine zeitliche Entzerrung der beiden Veranstaltungen. Inhaltliche Überschneidungen sieht er derzeit und auch für die Zukunft nicht. Für ihn ist die Telecom eine Messe mit dem Schwerpunkt der öffentlichen Nachrichtentechnik. Die Systems dagegen geht mit ihrem Angebot stärker auf den privaten Anwender ein. Der Münchener Messemacher wollte auf der Systems die Auswirkungen der Telekommunikation für den Anwender aufzeigen. In München soll auch in Zukunft die Schnittstelle für Inhouse-Kommunikation und öffentliche Übertragungstechnik aufgezeigt werden. "Wir wollen uns in Zukunft auf das Thema Computer und Kommunikation konzentrieren," erläuterte vom, Hövel seine Zukunftspläne.

Die Schnittstelle zur Telecom nach Genf schufen die Münchener derzeit über tägliche Verbindungen mit Multinet. Über dieses Fenster konnte der Besucher, der nicht am Jet-Setting zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Genf teilnehmen konnte, einen Blick in die große weite Telekommunikationswelt werfen.