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13.05.1994

Telegramm

Die weltweiten Ausgaben fuer Produkte der kuenstlichen Intelligenz haben 1993 erstmals die Milliarden-Dollar-Grenze ueberschritten. In dem Newsletter "Intelligent Software Strategies" von der Cutter Information Corp. in Arlington, Massachusetts, schreibt Autor Paul Harmon: "Ungeachtet der Presseberichte ueber den Tod der kommerziellen kuenstlichen Intelligenz verzeichnen die wichtigsten Anbieter in den 90er Jahren steigende Verkaufszahlen."

Offene Systeme, Client-Server und Downsizing - die Megatrends der 90er Jahre - bringen Dienstleistern, die sich in Multivendor- Umgebungen zurechtfinden, gute Geschaefte. Die Marktforscher von Dataquest sprechen in ihrer neuesten Studie "European Multivendor Support: Analysis and Outlook" von einem Markt, dessen Volumen von 3,1 Milliarden Dollar (1992) auf 4,9 Milliarden Dollar (1997) wachsen wird.

Als "unabhaengig" bezeichnet sich die Zeitschrift "Insight IBM" und faehrt dennoch schwere Geschuetze gegen Big-Blue-Wettbewerber Microsoft auf. Der als Alpha-Version vorliegende Windows-3.1- Nachfolger Chicago sei nichts anderes als Microsofts verspaetete Antwort auf OS/2 2.0, heisst es in einem Beitrag. Das System werde PC-Benutzern in den naechsten Jahren hohe Kosten verursachen. 32- Bit-Versionen von Programmen wie die Textverarbeitung Word oder das Spreadsheet Excel liefen nur unter Chicago. Daher muessten sich PC-Anwender binnen der naechsten zwei Jahre um Upgrades kuemmern. Kosten von durchschnittlich 100 Dollar pro PC-Arbeitsplatz seien zu erwarten.