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15.01.1993 - 

Privatisierung wird zur Ueberlebensfrage

Telekom AG koennte im Jahr 2000 Gewinn mehr als verdoppeln

Innerhalb der Rechtsform einer Aktiengesellschaft sei dieses Ergebnis, wie Kroeske ausfuehrte, vor allem durch die gesteigerte Effizienz, niedrigere Finanzierungskosten sowie eine weitere Umsatzsteigerung zu erzielen. So koenne allein der Umsatz im Jahr 2000 gegenueber den erwarteten 73 Milliarden Mark einer Telekom- Behoerde um weitere sieben bis acht Milliarden Mark erhoeht werden.

Entsprechende Planungen gingen davon aus, dass kuenftig bis zu zwei Drittel des Umsatzes durch eine Ausdehnung der Geschaeftsaktivitaeten im Ausland

generiert werden. Als einziges deutsches TK-Unternehmen hat die Telekom nach Ansicht Kroeskes noch die Chance, auch in Zukunft eine wichtige Rolle im globalen Wettbewerb zu spielen. Voraussetzung fuer das Engagement als internationaler Netzbetreiber sei allerdings, dass "wir international kooperieren koennen". Dies koenne der Bonner Carrier jedoch nicht als Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland.

Diesen Aspekt zu verkennen bedeutet laut Kroeske, dass die Telekom mittelfristig in eine Rolle zurueckfaellt, die letztlich der von regionalen Telefongesellschaften in den Vereinigten Staaten entspreche. Es stelle sich darueber hinaus die Frage, wie lange die Industrie noch bereit sei, die im internationalen Vergleich um rund 20 Prozent hoeheren Preise fuer TK-Dienstleistungen in der Bundesrepublik zu bezahlen.