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14.11.1997 - 

"Marktöffnung rigoroser als in USA"

Telekom-Chef Sommer lobt rasche Liberalisierung

"Wir springen aus einer Höhe von 30000 Fuß in den kalten Atlantik", verkündete der Manager in einer Rede vor der Global Information Infrastructure Commission (GIIC) in Köln. Die Telekom habe bei der Frage der Privatisierung "zu lange geschlafen". Nun aber werde das Unternehmen so schnell wie irgend möglich handeln, um flexibler und serviceorientierter zu werden, gleichzeitig aber die hohen deutschen Qualitätsstandards einhalten.

Dieses Vorhaben werde nicht ohne Schwierigkeiten zu verwirklichen sein, so der Telekom-Chef. Ab dem 1. Januar 1998 werde es jedoch in Deutschland keinen Bereich mehr ohne offenen Wettbewerb geben. Diesen Termin hat die World Trade Organization zur Abschaffung sämtlicher gesetzlicher Hindernisse für eine Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes gesetzt.

In Deutschland würden freie Märkte für Fernverbindungen, lokale Verbindungen und Mobiltelefonie entstehen, so Sommer. Auf eine Frage eines US-Managers antwortend, gab der Telekom-Chef zu bedenken, daß die Liberalisierung in den Vereinigten Staaten in "homöopathischen Dosen" vonstatten gegangen sei. Auf dem deutschen Markt dagegen konkurrierten mindestens zehn Start-up-Telco-Unternehmen um Kunden, die gegenwärtig mit der Deutschen Telekom Geschäfte machten. Bislang seien 50 Lizenzen für den Telecom-Sektor in Deutschland ausgegeben worden; weitere 50 Firmen hätten welche beantragt.