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27.09.2005

Telekom plant Entlassungen

Die Deutsche Telekom will bis 2008 offenbar einen massiven Stellenabbau in ihrer Festnetzsparte T-Com durchsetzen.

Nach den vorliegenden Informationen sollen bis 2008 jährlich 10 000 bis 15 000 Arbeitsplätze bei T-Com abgebaut werden. Das jedenfalls berichtete das "Manager Magazin" unter Berufung auf Konzernkreise. Voraussetzung sei allerdings, dass die Gewerkschaft Verdi mitspiele.

Im Festnetzbereich beschäftigt das Bonner Unternehmen 110 000 Mitarbeiter. Vorstandschef Kai-Uwe Ricke hatte vor einigen Monaten einen jährlichen Stellenabbau von rund 8 000 Mitarbeitern pro Jahr in Deutschland genannt. Bis Ende dieses Jahres darf das Unternehmen keine Arbeitsplätze bei T-Com abbauen, weil der Konzern mit der Gewerkschaft ein Moratorium vereinbart hatte. Binnen dieser Frist dürfen Beschäftigte der Festnetzsparte nicht betriebsbedingt gekündigt werden. Um überzählige Mitarbeiter auszulagern, gründete die Telekom deshalb die Beschäftigungsagentur Vivento.

Der Bonner Carrier hat seit Jahren Probleme wegen der Liberalisierung des TK-Marktes, weil ihm zunehmend die Kunden zu Konkurrenten weglaufen - ein Trend, der sich in den kommenden Jahren noch verstärken dürfte. "Wenn wir nicht aufpassen, sind wir bald ein Sanierungsfall", sagte T-Com-Chef Rainer Raizner.

Raizner will die Festnetzsparte des Konzerns mit einer Umstrukturierung wieder auf Wachstumskurs bringen. Das Portfolio solle von derzeit 700 auf etwa 80 Produkte bereinigt werden, sagte Raizner dem "Manager Magazin". Zudem sollten zahlreiche Prozesse von der Auftragsannahme bis zum Stördienst vereinfacht und beschleunigt werden.