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05.05.1989 - 

Norwegische Behörde vergibt Großauftrag:

Telekom-Riesen buhlen um öffentliche Hand

OSLO (IDG) - Um einen Großauftrag der norwegischen Telekommunikationsbehörde balgen sich derzeit Siemens, Alcatel und Ericsson. Zwischen 1991 bis 1994 sollen Schaltanlagen mit insgesamt 800 000 digitalen Telefonleitungen für den öffentlichen Verkehr bereitgestellt werden. Das Auftragsvolumen liegt zwischen 300 und 450 Millionen Dollar.

Der Vertrag schließt einen Folgeauftrag über 74,6 Millionen Dollar mit ein. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge ist die norwegische Alcatel-Niederlassung, Alcatel STK, den beiden Mitbewerbern um eine Kabellänge voraus. Der Grund: Schon 1983 versorgte das Unternehmen die öffentliche Hand mit Leitungen für die digitale Vernetzung. Nach Ablauf des Originalvertrages, erneuerte der staatliche Auftraggeber den Geschäftsbund, und die norwegische Alcatel-Niederlassung lieferte 200 000 weitere Leitungen.

Die Norweger greifen bei der Auftragsvergabe nur ungern auf ausländische Unternehmen zurück. Wenn es nach der Telekommunikations- Behörde ginge, sollte eine einheimische Firma die Leitungen liefern. Doch bislang gibt es keinen Hersteller im Lande, der die öffentlichen Fernsprechanlagen bereitstellen könnte. Mittlerweile ist die Auftragsdiskussion um die politische Dimenson erweitert worden, bei der die sowohl Ericsson als auch Alcatel STK Arbeitsplätze als Argument ins Spiel bringen. Siemens behauptet, bei dem Auftragspoker ausschließlich auf einen Preis-/Leistungs-Vergleich mit den beiden Mitstreitern zu setzen.