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Kein Umsatzverlust durch Großkundenrabatte


14.02.1997 - 

Telekom stellt erneut gutes Ergebnis für 1996 in Aussicht

Die Telekom rechnet, wie deren Vorstandsvorsitzender Ron Sommer beim Internationalen Pressekolloquium des ehemaligen Postunternehmens in München bestätigte, für das Geschäftsjahr 1996 mit einem "starken Gewinnzuwachs". Danach geht man in der Bonner Telekom-Zentrale von einem Betriebsgewinn von mehr als sechs Milliarden Mark aus. Der Konzernumsatz wird Sommer zufolge (wie das Unternehmen bereits vor rund drei Wochen angekündigt hat) über 63 Milliarden Mark liegen. Der Telekom-Chef wies darauf hin, daß das bessere Ergebnis trotz der Preissenkungen erzielt wurde, die mit der Tarifreform im Telefondienst einherging. 1995 hatte die Telekom einen Überschuß von 5,3 Milliarden Mark erzielt.

Auch durch die im November vergangenen Jahres eingeführten Großkundenrabatte habe das Unternehmen, wie der für Geschäftskunden zuständige Vorstand Herbert May ergänzte, keinen Umsatzeinbruch erlitten. Die Sondertarife mit Nachlässen von bis zu 35 Prozent für Unternehmen mit starkem Telefonverkehr seien durch ein höheres Gesprächsaufkommen ausgeglichen worden. Auch in Zukunft rechne man nicht damit, daß sich der Anteil des Geschäftskundenumsatzes an den Gesamteinnahmen verringere, sagte May. Insgesamt geht die Telekom derzeit von rund zwei Millionen an ihrem Netz angeschlossenen Geschäftskunden aus, deren Größe vom Kleinbetrieb bis zum multinationalen Konzern reicht. Am inländischen Telefondienstumsatz im ersten Halbjahr 1996 in Höhe von 18,7 Milliarden Mark (61 Prozent des Gesamtumsatzes) waren May zufolge die Geschäftskunden mit 32 Prozent beteiligt.