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20.08.1993

Telekom-Vergabepraxis fuehrt zu Stellenabbau Die Krone AG streicht 1994 300 Stellen in zwei Werken

BERLIN (hi) - Die Krone AG mit Sitz in Berlin plant bis zum 30. Juni 1994 den Abbau von rund 300 Stellen an den Standorten Berlin und Bad Hersfeld. Je nach Stand der wirtschaftlichen Lage haelt sich der TK-Hersteller die Option offen, bis zum Jahresende 1994 in beiden Werken jeweils 50 weitere Arbeitsplaetze zu streichen.

Unternehmenssprecher Thomas Mickeleit begruendete die Personalmassnahmen gegenueber der COMPUTERWOCHE mit der schlechten Auftragslage. So laeuft fuer das Bad Hersfelder Werk, das die Krone AG erst vor drei Jahren von Siemens erworben hat, mit Ablauf des Siemens-Geschaeftsjahres im September 1993 die vom Muenchner Konzern abgegebene Abnahmegarantie aus. In Bad Hersfeld werden Komponenten fuer paketvermittelnde Systeme produziert, bei denen die Krone AG fuer 1994 mit einem Auftragsrueckgang rechnet.

Der Stellenabbau im Berliner Werk ist, so Mickeleit, im Zusammenhang mit dem generellen Rueckgang der Telekom-Auftraege zu sehen. Darueber hinaus habe der Bonner Carrier beispielsweise bei dem Glasfaserprojekt Opal anderen Unternehmen wie AT&T den Auftrag erteilt und nicht wie erhofft der Krone AG, weshalb ein Personalabbau im Glasfaserbereich notwendig sei.