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11.08.2000 - 

3600 Kilometer Glasfaser zugekauft

Telekom verstärkt ihre Präsenz in Europa mit Verbindungen zu 15 Metropolen

FRANKFURT/M. (CW) - Die deutsche Telekom baut ihr europäisches Netz aus. Hierzu bezieht der Bonner Carrier Glasfaserkapazitäten von Global Crossing.

Ursprünglich sollte Global One, das Joint Venture aus France Télécom, Sprint und Deutscher Telekom, dem Bonner Carrier die internationale Präsenz sichern. Nach dem Scheitern dieser Allianz im letzten Jahr stand die Telekom ohne eigenes internationales Angebot da.

Diese Lücke in ihrem Serviceportfolio will die Telekom jetzt mit Hilfe von Global Crossing Europe schließen. Das Unternehmen stellt der Telekom, wie es heißt, Glasfaserkapazität - so genannte Dark Fibers - seines europäischen Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzes "Pan European Crossing" (PEC), Co-Location-Services und andere Dienstleistungen bereit. Das Netz verbindet die 15 wichtigsten europäischen Wirtschaftszentren miteinander und hat eine Länge von 3600 Kilometern.

Die neuen europäischen Verbindungen sind die Basis für das von der Telekom geplante "T-Globenet". Unter diesem Markennamen wollen die Bonner nun nach dem Scheitern von Global One als eigenständiger TK-Anbieter auf dem internationalen Parkett auftreten. Als neue weltweite Netzplattform des Bonner Carriers konzipiert, soll T-Globenet im Endausbau 90 Städte in 40 Ländern verbinden. Über diese Infrastruktur vermarkten die Bonner nicht nur Bandbreite, sondern planen auch maßgeschneiderte Lösungen für multinationale Großkunden.

Mittlerweile ist die Telekom einer der wichtigsten und größten Global-Crossing-Kunden, von dem sie seit rund zwei Jahren Netzdienst-Leistungen bezieht. Erst im Februar hatten beide Unternehmen einen Vertrag über die Nutzung von Global Crossings Transatlantikverbindung AC1 unterzeichnet, um die Kapazität der Internet-Verbindung in die USA zu erhöhen.