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27.04.2007

Telekom warnt Mitarbeiter vor möglichen Streikfolgen

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Im Konflikt um ihren Personalumbau warnt die Deutsche Telekom AG die Beschäftigten vor möglichen Streikfolgen. Zu solchen Hinweisen sei das Unternehmen verpflichtet, sagte eine Konzernsprecherin am Freitag Dow Jones Newswires. So sei in den vergangenen Wochen den Mitarbeitern der Festnetzsparte T-Com, aus der rund 50.000 Beschäftigte in drei neuen Subunternehmen ausgliedert werden sollen, mitgeteilt worden, dass arbeitsrechtliche Folgen drohten, falls sie unerlaubt streikten.

Die Telekom stellt in der Auseinandersetzung mit ver.di die Rechtmäßigkeit von Arbeitskampfmaßnahmen in Frage. Außerdem droht sie der Gewerkschaft Schadenersatzklagen an. Definitiv nicht rechtmäßig sei es, wenn sich Mitarbeiter anderer Konzerneinheiten als T-Com an Streiks beteiligen würden, sagte die Sprecherin. Deswegen seien jetzt zusätzlich noch die Beschäftigten der Sparte T-Mobile darüber aufgeklärt worden. Für deren Service-Mitarbeiter gelten bereits tarifliche Bedingungen, die die Telekom auch auf die auszugliedernden T-Com-Leute übertragen will.

ver.di vertitt den Standpunkt, dass die bisherigen Warnstreiks genauso zulässig seien wie ein möglicher breitflächiger Erzwingungsstreik, über den die Gewerkschaft am nächsten Freitag entscheiden will. Die Beschäftigten ließen sich auch von "Drohgebärden" des Unternehmens nicht von der Teilnahme an Arbeitskampfmaßnahmen abhalten, sagte ver.di-Funktionär Ado Wilhelm zu Dow Jones. Aktuell hätten erneut rund 7.000 Beschäftigte vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Am Donnerstag hatte ver.di ein nachgebessertes Angebot der Telekom als unzureichend zurückgewiesen und die Verhandlungen abgebrochen.

Webseiten: http://www.telekom.de

http://www.verdi.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,

TMT.de@dowjones.com

DJG/stm/cbr

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