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21.02.1997 - 

Neue Leistungen: T-Intra und T-Net-ATM

Telekom will Lösungen aus einer Hand bieten

Durch die auf dem 6. Internationalen Presse-Kolloquium verkündete erweiterte Kooperation mit Netscape Communications Corp. hat die Telekom einen kompetenten Partner in Sachen Internet-Technologie gefunden. Dessen komplette Palette von Server- und Client-Produkten setzen die Bonner jetzt im eigenen Haus ein, vermarkten die Lösungen der Kalifornier in erster Linie jedoch in der Familie der neuen "T-Intra"-Services. Diese sollen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihren Bedürfnissen entsprechend Inter- und Intranet-Technologie einzusetzen, ohne erst das entsprechende Know-how im Betrieb aufbauen zu müssen.

"T-Intra 100 Link" bietet LAN-LAN-Koppelung und die Realisierung von Fernzugriffen beispielsweise durch mobile Mitarbeiter. Die Autorisierungs- und Zugriffsverwaltung erfolgt hierbei auf Basis der Novell Directory Services (NDS). Auch die Möglichkeit der Bildung von virtuellen Unternehmensnetzen verspricht die Telekom. "T-Intra 200 Team" ist eine Lösung, die das Zusammenarbeiten von Arbeitsgruppen erleichtern soll und E-Mail, Diskussionsforen und verteilte Datenbanken umfaßt. Derzeit werden die Lösungen überwiegend unter Einsatz des Lotus-Notes-Servers "Domino" realisiert, auf besonderen Kundenwunsch sollen aber auch andere Produkte integriert werden.

Den Dienst "T-Intra 300 Web" sehen die Bonner als Allround-Lösung für all jene Unternehmen, die eine Internet-Präsenz realisieren wollen. Es handelt sich hierbei um einen Web-Hosting-Service, der Kunden variablen Speicherplatz entweder auf virtuellen oder reservierten Servern garantiert. Breitbandiger Zugang zum Internet und Analysen des Datenverkehrs sollen laut Telekom dabei ebenso enthalten sein wie Mail-, Chat-, und News-Dienste. Die Variante "T-Intra 400 Speed" empfiehlt der Bonner TK-Konzern solchen Kunden, denen es auf eine schnelle Übertragung audiovisueller Daten ankommt. Durch den Einsatz von Satelliten sollen hierbei Transferraten von bis zu 3 Mbit/s erreicht werden.

Ebenfalls neu im Angebot der Telekom ist "T-Net-ATM". Ein Dienst, der für alle Geschäftskunden interessant sein dürfte, die Asynchronous-Transfer-Mode- (ATM-)Technologie entweder bereits unternehmensintern einsetzen oder die lediglich bei der Fernübertragung ihrer Daten, beispielsweise von LAN zu LAN, von der schnellen Technologie profitieren wollen. Zwei Varianten des Dienstes sind vorgesehen: "ATM-Access" setzt voraus, daß firmenintern ATM Anwendung findet. In diesem Fall werden die Datenpakete über einen Zugangspunkt beim Kunden direkt in das ATM-Netz der Telekom eingespeist und zum Zielort transportiert.

"ATM-Solution" ist eine Komplettlösung, die die Telekom kundenspezifisch ausführt. ATM muß in diesem Fall im Unternehmen nicht vorhanden sein, bestehende Netzstrukturen sollen integriert werden. Die Umwandlung des LAN-Datenverkehrs in ATM-Pakete wollen die Bonner übernehmen.

Verschiedene Möglichkeiten der individuellen Bandbreitenwahl stehen über Methoden wie Constant Bit Rate (CBR) und Variable Bit Rate (VBR) zur Verfügung. Die Preise für die ATM-Lösungen setzen sich zusammen aus einmaligen Installationsaufwendungen, einer monatlichen Grundgebühr für die Nutzung des Dienstes sowie den verbindungsabhängigen Kosten pro Monat, also dem übertragenen Datenvolumen. T-Net-ATM ist Angaben der Telekom zufolge ab März 1997 verfügbar.