Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.10.1998 - 

Netzkosten sollen sich genauer zuordnen lassen

Telemation präsentiert Lösung für das Change-Management

Die Entwicklung der DV-Abteilung zum internen Dienstleister wird durch den von Troubleshooting geprägten und auf Zuruf gesteuerten Tagesbetrieb erschwert. Ein solches reaktives Management ist heutzutage in vielen DV-Abteilungen Alltag. Untersuchungen haben zudem ergeben, daß sich 60 bis 70 Prozent aller Netzprobleme auf Veränderungen bei den Anwendern zurückführen lassen. Telemation folgert daraus, daß ein Großteil der Probleme durch ein kontrolliertes Change-Management vermieden werden könnte.

Hier setzt Nems an: Die Lösung automatisiert Arbeitsprozesse und kontrolliert das Change-Management innerhalb eines Netzes. Nems soll keine Integrationsplattformen oder Frameworks ersetzen. In einzelnen Projekten konnte das Produkt etwa mit "Spectrum" von Cabletron verbunden werden. Eine Integration mit "HP Openview" plant Telemation für Anfang 1999.

Ein anderes Problem, dem Telemation Aufmerksamkeit widmet, ist die Abrechnung von Netzkosten. Anders als bei der Telefonrechnung, die eine genaue Aufschlüsselung und damit eine Zuweisung der Kosten an verschiedene Kostenstellen erlaubt, ließ sich die Netzkommunikation nach Angaben des Anbieters bisher nur schwer nach dem Verursacherprinzip abrechnen. Nicht nur Carrier und ISPs stehen unter einem großen Wettbewerbsdruck. Volumen- oder zeitbezogene Pauschaltarife eignen sich kaum, die betriebswirtschaftlich geforderte Zuordnung von in Anspruch genommenen Netzdiensten an einzelne Nutzer beziehungsweise Abteilungen zu leisten.

Auch eine differenzierte Gewichtung einzelner Dienste ist notwendig. Diese erlaubt es zum Beispiel, zeitkritische und aufwendige Funktionen wie Voice over IP (VoIP) anders zu tarifieren als weniger eilige, aber umfangreiche Übertragungen etwa nach dem File Transfer Protocol (FTP). Dieses Problem soll Telemations neue Software Open Informer lösen, die auf Unix (Suns Solaris und HP-UX) basiert. Sie liefert Informationen über den Datenverkehr in einem Netz und über die Nutzer des Netzes. Die Abrechnungs- und Aufzeichnungssoftware erlaubt die Schaffung von unterschiedlichen Gebührenmodellen einschließlich Dienste- und Tageszeitabhängigkeit. Sie kann automatisch Rechnungen erstellen und verfügt über Schnittstellen zu bestehenden Buchhaltungssystemen wie von SAP oder Baan.