Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

29.06.2001 - 

Aktie der Woche

Telesens: Warten auf den Break-even

Von Christian Struck*

Im vergangenen Jahr wurde die Aktie der Kölner Telesens AG nach der Fusion mit der schottischen KSCL zur TelesensKSCL AG noch von vielen Banken und Börsenbriefen euphorisch zum Kauf gestellt. Seither hat das Papier des Anbieters von Billing-Lösungen für TK-Gesellschaften um ungefähr 95 Prozent nachgegeben. Aktuell wird das Unternehmen mit weniger als dem einfachen Umsatz des laufenden Geschäftsjahres bewertet. Ist die Aktie jetzt ein Schnäppchen? Für die Company spricht die Verbreitung der eigenen Software in über 30 Ländern und bei über 40 Kunden. Auch das Ziel, in diesem Jahr 120 bis 125 Millionen Euro bei einem ausgeglichenen Ergebnis umzusetzen, würde beim derzeitigen Kursniveau für die Aktie sprechen, da TelesensKSCL nur noch mit rund 90 Millionen Euro bewertet wird. Beachtet werden sollte allerdings, dass das angestrebte ausgeglichene Ergebnis das Ebitda-Ergebnis ist. Im ersten Quartal betrug das Ebitda minus 2,8 Millionen Euro und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit minus 20,7 Millionen Euro. Dabei sind allerdings nicht liquiditätswirksame Goodwill-Abschreibungen enthalten. Dennoch dürften die Kölner eine weitere Kapitalzufuhr benötigen. Jetzt wurde in einer Pflichtveröffentlichung mitgeteilt, dass die bisherigen Altaktionäre T-Venture, Genadi Man (Vorstandschef) und die Gold-Zack AG zusätzliches Kapital in Form von 860000 neuen Aktien zu je sieben Euro bereitstellen werden. Privatanleger sollten abwarten, ob das Unternehmen wirklich den Break-even erreicht.

*Markus Lindermayr und Stephan Hornung sind Analysten der CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.