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11.12.1987 - 

Entscheidung übernächste Woche, doch schon jetzt zeigt sich:

Telex-Übernahme wird Edelman zu teuer

NEW YORK (CW) - Erst kurz vor Weihnachten wird sich die Zukunft der Telex Corp. entscheiden: Am 23. Dezember um Mitternacht läuft das Kaufangebot des amerikanischen Spekulanten Asher B. Edelman an die Telex-Aktionäre aus. Allerdings zweifeln Insider längst daran, daß der umstrittene Finanzjongleur die für die Übernahme nötigen Mittel bei seinen Banken wird loseisen können.

Zunächst hatte Edelman, der bereits die Datapoint Corp. kontrolliert. und die Telex-Computer-Division mit dieser Firma zusammenlegen will, 65 Dollar pro Aktie geboten. Auf diese Offerte hin signalisierten die Inhaber von gut 10 Millionen Aktien - im Umlauf sind rund 14 Millionen - ihre Verkaufsbereitschaft. Doch Ende November gab der Unternehmer plötzlich bekannt, er werde nur je 55 Dollar zahlen und zwischen 75 und 80 Prozent der Aktien erwerben. Denjenigen, die das 65-Dollar-Angebot akzeptiert hatten, stellte Edelman den Rücktritt offen.

Mit 55 Dollar, so die gängige Parole in einschlägigen Branchendiensten, sei Telex immer noch sehr gut bewertet. Bei jedem Kurs oberhalb 50 Dollar sei den Aktionären zum Abstoßen der Papiere zu raten. Jetzt hängt der weitere Verlauf davon ab, ob Edelman bis Weihnachten die Unterstützung der Vertreter von mindestens 75 Prozent des Kapitals für das reduzierte Angebot bekommt, und davon, daß seine Geldgeber mitziehen.

Zudem bleibt der zur Abwehr der Fusion entwickelte Rekapitalisierungsplan des Telex-Managements ein Risiko für den Investor - er könnte nämlich zu einer untragbaren Überschuldung des Unternehmens führen.