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30.09.1994 - 

Satire

Tempolimit auf Datenautobahnen?

Peter Glotz beklagt das Fehlen einer "starken These", die einen "Roosevelt-Ruck" ausloesen koennte (siehe Pressespiegel). Von wem wird sie kommen? Moeglicherweise von der neuen konservativen Intelligenz, vermutet der SPD-Vordenker. Nun fragt sich Trauerwein, ob Glotz damit auch die DV/Org.-Spezialisten gemeint haben koennte. Nicht, dass wir unserem Grundsatz untreu wuerden, die CW von jeglicher politischer Parteinahme freizuhalten, aber vom Thema "Uebergang zur Informationsgesellschaft" fuehlt sich der Netzwerkverantwortliche Sebastian Trauerwein direkt angesprochen - rein beruflich, versteht sich. Seine Forderung nach einer "Geschwindigkeitsbegrenzung auf Datenautobahnen" entspringt der Sorge, dass grosse Informationssysteme wie das Internet oder der Compuserve-Dienst fuer den professionellen Einsatz noch nicht sicher genug sein koennten. Als These ist sie weder fuer Glotz noch fuer irgendeinen anderen Politiker geeignet. Es waere schon hilfreich, wenn sie nicht missverstanden werden wuerde, als autofahrerfeindlich beispielsweise. Eher besteht da schon die Gefahr, dass die Marketiers der Bundespost Telekom Btx/Datex-J bereits als ein schnelles Informationsmedium ausgeben - und dass ihnen geglaubt wird. Doch wir wollten ja keine Schleichwerbung machen. Gemessen an den Sorgen, die man als Autofahrer hat, sind die Pubertaetsprobleme der Information Society doch Peanuts.