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27.10.1978 - 

Diebold sieht EDV-Industrie auf der Sonnenseite der Konjunktur:

Terminal-Markt wächst überproportional

FRANKFURT - "Auf der Sonnenseite der Konjunktur" sieht Diebold die Computerindustrie, nachdem sich für 1978 im Gesamtmarkt "eine spürbare Aufwärtsentwicklung abzeichne", durch den ein "Investitionszuwachs von minimum 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erwarten sei. So jedenfalls kommentieren die Frankfurter Installations-Zähler im neuesten Diebold Management Report die Bestandszahlen für den l. 7. 1978.

Die Grafik über die Auftragsentwicklung zeigt deutlich, daß Terminals und Standard-Rechner augenblicklich hoch in der Gunst der Kunden stehen. Dabei, meint Diebold, beeinflusse vor allem die Rechnerserie 303X die Auftragseingänge beim Standard-Computergeschäft. Den Bürocomputermarkt sieht Diebold vom Preisverfall tangiert - wenngleich die Mengenkonjunktur "im wesentlichen ungebrochen" sei.

Insgesamt hat sich der Bestand in den vergangenen sechs Monaten (Stichtage: 1. 1. 1978 und 1. 7. 1978) um 13 646 auf 167 608 Rechner erhöht. Der gesamte Installations-Wert beträgt nach Diebold-Ermittlungen 35,334 Milliarden Mark. Alle Installationen wertmäßig je Hersteller gereiht - gibt das deutsche Jubeltöne: Zwar führt IBM eindeutig mit 15,37 Milliarden Mark Installationswert (43,49 Prozent), aber Siemens hat inzwischen 5,781 Milliarden Mark (16,36 Prozent) erreicht, und Nixdorf liegt mit (6,46 Prozent und) 2,285 Milliarden Mark sicher vor Univac (1,86) und Honeywell Bull (1,72). Olivetti und Philips mit 839 beziehungsweise 853 Millionen Mark Installationswert dichtauf, gefolgt von Kienzle mit 720 Millionen Mark.