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01.09.2000 - 

Active X Control für Windows-PCs

Terminal-Server lässt sich nun von Web-Clients aus nutzen

MÜNCHEN (ws) - Die Client-Software für den Terminal-Server muss-te bisher lokal auf jedem Arbeitsplatz installiert werden. Der kürzlich freigegebene "Terminal Server Advanced Client" (Tsac) lässt sich über den Browser aufrufen und soll diesen Aufwand vermeiden.

Den als Active X Control vorliegenden Tsac bezeichnet Microsoft als die Basis für alle zukünftigen Updates des Terminaldienste-Clients. Microsoft begründet diese Umstellung mit der Kundennachfrage nach Web-Unterstützung für den Terminal-Server, die ohne Zusatzsoftware eines Drittanbieters auskommt (http://www.microsoft.com/windows2000/library/operations/terminal/tsacfaq.asp). Mit Letzterem ist vor allem der Add-on-Lieferant Citrix gemeint, dessen Nische dadurch wieder ein Stück enger wird. Für dessen Independent Computing Architecture (ICA) existiert allerdings zusätzlich ein Plug-in für den "Netscape Navigator", während der Tsac nur in Microsofts "Internet Explorer" unter 32-Bit-Windows läuft. Mit der Umstellung auf die neue Architektur wird es keine Updates für Windows 3.x mehr geben.

Der neue Microsoft-Client umfasst neben dem Active X Control auch Beispiele für Web-Seiten zum Aufruf der Terminaldienste. Sie präsentieren ein Anmeldeformular, nach Eingabe des Server-Namens baut die Client-Komponente die gewünschte Verbindung auf. Beim ersten Zugriff wird die Terminalsoftware automatisch heruntergeladen und lokal installiert. Die Beispielseiten sind als Active Server Pages ausgelegt, so dass als Web-Server Microsofts "Internet Information Server" erforderlich ist.

Als weitere Vorteile der neuen Client-Architektur nennt Microsoft neben der Browser-Integration auch die Möglichkeit, Terminaldienste über Programme oder Scripts ansprechen zu können. Softwarehäuser könnten mithin das Active X Control in ihre Anwendungen einbinden.

Microsoft liefert den Tsac in verschiedenen Verpackungen aus. Neben dem eben beschriebenen "Web Package" bietet der Hersteller nun auch ein Snap-in für die "Microsoft Management Console" (MMC) an. Systemverwalter können damit aus dieser Konsole heraus Windows-Server mittels der Terminalfunktionen fernwarten. Das dritte Paket liegt im Format für den "Microsoft Installer" (MSI) vor und umfasst neben der neuen Komponente auch den bisherigen Client. Alle drei Varianten können von http://www.microsoft.com/windows2000/downloads/recommended/TSAC/default.asp heruntergeladen werden.